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65-Jährige überlebt nächtlichen Schwelbrand

Durchgeschmorter Föhn als Ursache

Am Mittwoch, 3. April 2019, meldete sich eine 65-jährige Mieterin bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf und schilderte, dass sie Rauch in ihrer Wohnung habe.

Düsseldorf - Die komplette Wohnung im ersten Obergeschoss war stark verrußt und die Wände sowie Decken waren schwarz gefärbt. Offenes Feuer konnte trotz intensiver Suche der Einsatztrupps nicht gefunden werden. Um eine Gefährdung für andere Bewohner im Haus auszuschließen, kontrollierten die Einsatzkräfte auch die darüber liegende Wohnung, hier war kein Rauch fest zustellen.

Als Ursache fand sich wenig später eine durchgeschmorter Föhn, der über Nacht im Badezimmer gekokelt hatte. Der Rauch zog dann durch die komplette, rund 60 Quadratmeter große, Wohnung. Da in dem Haus die Decken sehr hoch sind, konnte nach Einschätzung der Feuerwehr sich der giftige Rauch nicht bis nach unten ausbreiten, sondern sammelte sich im Deckenbereich. Nur diesem Zufall ist es zu verdanken, dass die 65-Jährige fast unverletzt die Nacht überstanden hat.

Vor Ort untersuchte der Rettungsdienst die Frau, ein anschließender Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig. Löschmaßnahmen mussten durch die Feuerwehr nicht mehr ergriffen werden, da der Schwelbrand bereits erloschen war. Die Wohnung ist bis auf Weiteres unbewohnbar, der Einsatzleiter schätzt den Schaden auf mindestens 30.000 Euro.

Bei der abschließenden Kontrolle der Wohnung konnten die Einsatzkräfte keine Rauchmelder entdecken. Diese sind allerdings in Nordrhein-Westfalen seit Januar 2017 in jeder Wohnung gesetzlich vorgeschrieben und hätten frühzeitig auf den Brand bereits in der Nacht aufmerksam gemacht.


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