64 Neuinfektionen in der StädteRegion Aachen

RKI weist ein Inzidenz von 103 aus

Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 25.884. Aktuell sind 1200 Menschen nachgewiesen infiziert.

Aachen - Seit dem 13. Mai 2021 gelten auch in der StädteRegion Aachen neue Einreiseregelungen des Bundes. Nach dem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet – wie etwa den Niederlanden – ist eine Freitestung erst ab dem fünften Tag nach der Einreise möglich. So lange gilt in jedem Fall die Quarantänepflicht. Die Bundesverordnung legt Ausnahmen von dieser Quarantänepflicht fest – unter anderem für Grenzpendler und Grenzgänger, Familienbesuche und für Aufenthalte von weniger als 24 Stunden.

Grenzpendler und Grenzgänger müssen sich weiterhin zweimal pro Woche testen lassen.

Reisende, die aus einem Risikogebiet nach Nordrhein-Westfalen einreisen, müssen sich grundsätzlich in eine zehntägige häusliche Quarantäne begeben, die aber direkt durch die Übermittlung eines negativen Tests aufgehoben werden kann. Für die Testung ist ein Corona-Schnelltest ausreichend. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind vollständig geimpfte und genesene Personen. Bei der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet gelten strengere Regelungen.

Neue Coronaschutzverordnung NRW mit Öffnungsperspektiven

Die aktuelle Coronaschutzverordnung zeigt konkrete Öffnungsperspektiven auf. Voraussetzung dafür ist eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz (mindestens fünf hintereinander folgende Werktage) von unter 100. Eine zweite Öffnungsstufe wird erreicht, nachdem eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 50 zu verzeichnen ist.

In der StädteRegion gilt weiterhin die „Bundesnotbremse“!

In der StädteRegion Aachen liegt die Inzidenz noch nicht („stabil“) unter 100. Deshalb gelten nach wie vor die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes („Bundesnotbremse“) mit den darin festgelegten Kontaktbeschränkungen und der Ausgangssperre. Einkaufen ist in den nicht privilegierten Geschäften nur mit Test und Termin möglich („click & meet“). Voraussetzung ist weiterhin ein aktuelles, negatives Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Vollständig Geimpfte und Genesene sind den Getesteten gleichgestellt.

Vollständiger Präsenzunterricht bei einer Inzidenz unter 100

Ab Montag, den 31. Mai, kehren grundsätzlich die Schulen aller Schulformen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurück. Für die Schulen der StädteRegion gilt wegen der Inzidenz über 100 nach wie vor der Wechselunterricht. Für den Übergang in einen Inzidenzbereich von unter 100 gelten ab sofort folgende Regeln:

An fünf aufeinanderfolgenden Werktagen ein Unterschreiten des Schwellenwertes;
danach Außerkrafttreten der Einschränkungen am übernächsten Tag;
die bisherige Regelung, wonach Übergänge nur zum Wochenbeginn möglich sind, wird nicht länger benötigt, da die betroffenen Schulen sich bereits in einem eingeschränkten Präsenzbetrieb befinden.

Sobald die StädteRegion die erste Marke von einer stabilen Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 erreicht hat, informieren die Krisenstäbe ausführlich über die genauen neuen Regelungen. Alle Informationen rund um die Coronaschutzverordnung NRW gibt es unter: www.land.nrw/corona.

Große Nachfrage nach Impfterminen

Seit dem 6. Mai 2021 können erste Personengruppen aus der Priorität 3 ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren. Das Interesse daran ist erwartungsgemäß groß: Die hierfür vorgesehenen Termine sind fast ausgebucht.

Die Terminbuchung erfolgt in jedem Fall über die Kassenärztliche Vereinigung, also online unter www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die (0800) 116 117 01. Eine Impfung ohne gültigen Termin ist nicht möglich, da die Zahl der Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.

Zweitimpfungstermine im Impfzentrum

Bereits vereinbarte Zweitimpfungstermine im Impfzentrum können aufgrund des damit verbundenen organisatorischen Aufwandes nicht nach vorne gezogen werden.

Sonder-Impfaktion: StädteRegion bietet Impftermine ausschließlich für Risikopatienten und Eltern von kranken Kindern an

Buchen können die Termine sowohl Menschen mit einem Attest nach § 3 als auch nach § 4 der Bundesimpfverordnung. Konkret sind das Menschen, denen eine Ärztin oder ein Arzt ein „sehr hohes“, „hohes“ oder „erhöhtes Risiko“ für einen sehr schweren oder gar tödlichen Verlauf im Falle einer Infektion attestiert hat.

Ebenfalls eingeladen sind Eltern von Kindern, die ein sehr hohes, hohes oder erhöhtes Risiko auf einen schweren Verlauf im Falle einer Infektion haben. Auch hier werden Atteste der Kinder sowohl nach § 3 als auch nach § 4 der Bundes-Impfverordnung anerkannt.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Impfkontingente ausschließlich für Menschen aus den benannten Gruppen mit dem jeweiligen Attest gedacht sind. Die Berechtigung zur Impfung wird in jedem Fall vor Ort kontrolliert. Nicht berechtigte Personen erhalten keine Impfung! Die Buchung dieser Termine ist nur im Internet unter der Adresse https://www.staedteregion-aachen.de/impfzentrum möglich. Da es nur begrenzte Impfstoffmengen für diese Gruppen gibt, sind die Termine immer sehr schnell vergeben. Es wird empfohlen, die Verfügbarkeit von Terminen immer wieder zu prüfen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein breites Informationsangebot zu den bundeseinheitlichen Informationen abrufbar.