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632.000 Hilfeleistungen bei Pannen auf Reisen

ADAC zieht Bilanz zum Jahr 2015

Der Sommerurlaub nimmt jetzt richtig Fahrt auf - und damit steigen bei der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG auch wieder die Hilfeleistungen im Ausland wegen Pannen, Unfall, Krankheit oder Diebstahl.

München - Ob Kambodscha, Korea oder Kolumbien - in 147 Ländern wurden 2015 mehr als 632.000 Leistungen für ADAC Plus-Mitglieder (plus 3,1 Prozent) erbracht.

Am meisten gefragt war bei Ärger auf Reisen in mehr als 178.000 Fällen die Mietwagenbereitstellung nach einem Unfall oder einer Panne. Abgeschleppt wurden rund 141.100 Fahrzeuge. Rund 107.000 liegengebliebene Autos kamen auf Transportern in die Heimat zurück. Bei fast 1.000 Fahrzeugen blieb dagegen nur die Verschrottung an Ort und Stelle.

Die meisten Hilfeleistungen im Ausland wurden in Frankreich (30.800) erbracht. Danach folgen Italien (30.100), Österreich (18.300) und Spanien (12.800). Weltweit ist die Hilfe für Reisende nur möglich, weil der ADAC seit 1975 ein weltweit verzweigtes Netzwerk aufgebaut hat. Die zehn Auslands-Notrufstationen in Europa mit Deutsch sprechenden Mitarbeitern spielen dabei eine zentrale Rolle.

Zu den zehn häufigsten Hilfeleistungen, die ADAC Plus-Mitglieder zusätzlich zu den Basisleistungen in Deutschland (zum Beispiel Pannenhilfe) 2015 in Anspruch genommen haben, gehörten:

- 178.000 Mietwagenbereitstellungen

- 141.100 Abschlepphilfen

- 106.700 Fahrzeugrücktransporte

- 76.000 Pannen- und Unfallhilfen

- 52.800 zinslose Kredite

- 32.500 Erstattungen von Kurzfahrten

- 24.200 Übernachtungen

- 14.000 Krankenrücktransporte

- 13.800 Hilfeleistungen nach Verlust von Autoschlüsseln

- 6.400 Fahrzeugbergungen


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