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50 000 Euro Sofortmaßnahme gegen Sturmschäden

Baumstümpfe sollen ausgefräst und beseitigt werden

Als "Sofortmaßnahme" gegen die Sturmschäden an Bäumen nach dem Unwetter vom 9. Juni 2014 wird die Stadtverwaltung auf Initiative von Oberbürgermeister Gregor Kathstede zunächst direkt 50 000 Euro zur Verfügung stellen.

Krefeld - Damit sollen Neupflanzungen von Bäumen an Straßen, in Parks, Grünanlagen und öffentlichen Einrichtungen in Krefeld möglich gemacht werden. Bisher hat der Fachbereich Grünflächen schon mehr als 100 "Totalschäden“ von Bäumen registriert. Darüber hinaus wurden mehrere hundert Kronenausbrüche und Astausbrüche festgestellt. "Sobald uns die vollständige Schadensbilanz vorliegt, werde ich dem Stadtrat einen Vorschlag machen, in welcher Höhe weitere Mittel in den nächsten Haushalt zur Beseitigung der Schäden an unserem Baumbestand eingestellt werden sollten“, beschreibt Oberbürgermeister Kathstede den nächsten Schritt. Die neuen Bäume sollen unmittelbar zu Beginn der Pflanzzeit im Herbst eingesetzt werden.

Der Fachbereich Grünflächen ist weiterhin mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Baumbestände werden auf Gefahrenstellen im Rahmen einer visuellen Kontrollfahrt überprüft. Bei kritischen Bäumen erfolgt die "Sturm-Kontrolle“ durch die zertifizierten Baumkontrolleure. Das Unwetter am Pfingstmontag hat in Krefeld kleine und große Bäume, Nadel- wie Laubgehölz getroffen. "Wenn Bürger hier auch mit Baumspenden helfen möchten, ist das natürlich herzlich willkommen“, macht der Krefelder Oberbürgermeister deutlich. Die jeweiligen Standorte eines gespendeten Baumes – zunächst in Parkanlagen und Grünflächen – als Ersatz für einen nach dem Sturm gefällten Baum könnten Spender mit dem Fachbereich Grünflächen abstimmen. Als Ansprechpartner für solche Baumspenden ist Matthias Pasch im Fachbereich Grünflächen erreichbar per Telefon über die Rufnummer 02151 864400 oder per E-Mail an matthias.pasch@krefeld.de. Kathstede: "Wir sind für Unterstützung dankbar.“

Ändern soll sich an den Straßenrändern, in den Parks und Grünflächen auch das unschöne Bild der verbliebenen Baumstümpfe nach erforderlichen Fällungen. Die Stadtverwaltung hat jetzt den Auftrag über das sogenannte "Ausfräsen“ der Baumstümpfe ausgeschrieben – nach der Vergabe soll zeitnah mit den Arbeiten begonnen werden. "Auch wenn es eng im Haushalt ist, wollen wir hierfür Geld ausgeben. Wir sind eine grüne Stadt, die mit Recht stolz auf ihre schönen Parks und Grünlagen ist. Auch die Bäume an unseren Straßen und in den Wohnquartieren müssen wir erhalten“, so Oberbürgermeister Kathstede. Die Stadt habe in den vergangenen Jahren an vielen Stellen im Stadtgebiet und auch in der Innenstadt neue Bäume gepflanzt und so einen Beitrag zum attraktiven Stadtbild geleistet. Kathstede: "Da passt es nicht, wenn wir die Stümpfe von abgesägten Bäumen stehen lassen.“

Bei Nachpflanzungen und der Wahl der Baumarten müssen die klimatischen Veränderungen und die steigende Anzahl an Krankheiten und Schädlingen berücksichtigt werden. In Krefeld sind in den letzten Jahren verstärkt die Baumarten Blumenesche, Ungarische Eiche, Kobushi-Magnolie, Schnurbaum, Feldahorn und Hainbuche als sogenannte Zukunftsbäume gepflanzt worden.


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