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31-Jähriger begeht Unfallflucht

Unter Drogen und ohne Fahrerlaubnis

Am Mittwochmittag (25.06., 11.45 Uhr) befuhr eine 23-jährige Frau aus Rheda-Wiedenbrück mit ihrem Toyota Corolla die Neuenkirchener Straße in Richtung Stadtring Kattenstroth.

Gütersloh (CK) - Als sie sich bereits im Kreisverkehr Neuenkirchener Straße/Südring/Brunnenstraße befand und den Südring passieren wollte, fuhr der Fahrer eines Mercedes vom Südring kommend plötzlich auch in den Kreisverkehr ein. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen.

Der Mercedesfahrer fuhr danach ohne anzuhalten auf der Neuenkirchener Straße in Richtung Stadtring Kattenstroth weiter. Die junge Frau fuhr daraufhin hinter dem flüchtenden Auto her und versuchte den Mann mittels Lichthupe zum Anhalten zu bewegen.

Auf dem Kattenstrother Weg hielt der Fahrer dann schließlich auch an, drängte die 23-Jährige aber penetrant, die Polizei aus dem Spiel zu lassen und den Schaden vor Ort mit Bargeld zu begleichen.

Darauf ließ sich die junge Frau jedoch nicht ein.

Als die mittlerweile durch einen aufmerksamen Zeugen benachrichtigten Polizeibeamten eintrafen, konnte sich der Mercedesfahrer nicht ausweisen; eine zweifelsfreie Identifizierung war somit vor Ort nicht möglich.

Daraufhin beauftragte der Unfallfahrer zunächst seine Verlobte und dann seinen Bruder, seine Personalpapiere vorbeizubringen - ohne Erfolg.

Dann klagte der Mann plötzlich über angebliche starke Schmerzen, so dass die Polizeibeamten veranlassten, dass er mit einem Rettungswagen in das Städtische Klinikum gebracht wurde.

Parallel laufende Ermittlungen auf der Polizeiwache Gütersloh ergaben dann jedoch, dass die von dem Mann angegebenen Personalien nicht stimmen konnten. Nach Belehrung gab der Mercedesfahrer an, die Identität seines Bruders benutzt zu haben, weil er selber nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei. Weiterhin gab der 31-jährige Gütersloher zu, die Schmerzen nur vorgetäuscht zu haben, um die
Feststellung seiner wahren Personalien zu verhindern. Auch den Konsum von Drogen räumte der Mann ein - ein durchgeführter Test verlief positiv.

Gegen den Mann wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Doch nicht genug: Auch die 33-jährige Verlobte und Halterin des Mercedes erschien mit dem Personalausweis und Führerschein des Bruders, dessen Identität der Beschuldigte vorgeschoben hatte, bei der Polizeiwache in Gütersloh. Somit gab auch sie vorsätzlich falsche Personalien an die Polizei weiter.

Auch gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.


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