2.280 Kölner*innen sind aktuell infiziert

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 105,3

Mit Stand heute, Montag, 17. Mai 2021, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 51.611. (Vortag: 51.250) bestätigten Corona-Virus-Fall.

Köln - 310 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 121 Personen auf Intensivstationen. In Kölner Krankenhäusern gibt es aktuell 11 freie Intensivplätze. Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet: eine 82-Jährige, mehrfach vorerkrankt. Bislang sind 677 Kölner*innen verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. 

Aktuell sind 2.280 Kölner*innen mit dem Corona-Virus infiziert. (Hinweis: Die Zahl zu den bestätigten Corona-Virus-Fällen und die Zahl der Toten beziehen sich ausschließlich auf Kölner Bürger*innen. Die Zahlen zu den Patient*innen im Krankenhaus beinhalten nicht nur Kölner*innen, sondern auch Erkrankte von außerhalb.)

Corona-Regelungen in Köln

Der Krisenstab der Stadt Köln hat heute entschieden, dass bei der Ausgangsbeschränkung ab morgen, 18. Mai 2021, die Regelungen der Bundesnotbremse greifen. Die Ausgangsbeschränkung gilt demnach zwischen 22 und 5 Uhr. Außerdem entfallen die verschärften Regelungen für Buchhandlungen, für die ab morgen die Regelungen aus der Corona-Schutzverordnung gelten. Ein Besuch ist mit negativem Corona-Test ohne Termin möglich. Der Öffnung des Zoos hatte der Krisenstab bereits am Wochenende zugestimmt. Es gilt die Rechtslage der Bundesnotbremse und der Corona-Schutzverordnung. Nach Corona-Schutzverordnung ist für einen Besuch eine vorherige Terminbuchung notwendig. Gemäß Bundesnotbremse ist zudem ein negativer Corona-Test notwendig, ausgenommen sind Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Solange die Bundesnotbremse gilt, dürfen nur die Außenbereiche des Zoos geöffnet werden.

Das Alkoholkonsumverbot gilt weiterhin zwischen 15 bis 6 Uhr in Hotspots, in Grünanlagen und überall dort wo Maskenpflicht besteht. Ebenso gelten weiterhin die Verweilverbote im Bereich der Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee, auf dem Brüsseler Platz, dem Alter Markt, dem Theo-Burauen-Platz und dem Gülichplatz. Treffen im öffentlichen und privaten Raum sind weiterhin nur für Angehörige des eigenen Haushalts plus eine Person eines weiteren Haushalts erlaubt.

Ab Mittwoch, 19. Mai 2021, ergibt sich auf Grundlage der Bundesnotbremse eine Lockerung für Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, da die Inzidenz den Grenzwert von 150 an fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten hat. In diesen Geschäften gilt dann nicht mehr click&collect, sondern click&meet mit negativem Corona-Test. Für die Gastronomie gelten weiterhin die Regelungen aus der Bundesnotbremse. Sinkt die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100, tritt die Notbremse ab dem übernächsten Tag außer Kraft. Dann gilt die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, wonach der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen im Außenbereich und mit negativem Testergebnis für Gäste und Bedienung zulässig ist.

Öffnungszeiten Impfzentrum

Für den gestrigen Sonntag, 16. Mai 2021, wurden im System der Kassenärztlichen Vereinigung versehentlich Termine für das Impfzentrum vergeben. Das Impfzentrum hat weiterhin montags bis samstags geöffnet. Eine Ausnahme bildete die Impfaktion am diesjährigen Ostersonntag. Auch die Zweitimpfungen werden für die betreffenden Personen wie vereinbart am Sonntag, 27. Juni 2021, stattfinden. Die Impflinge müssen ihren Termin nicht verschieben.

Stadt Köln unterstützt Wiederöffnung

Die Stadt Köln und die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH stellen für Kölner Wirtschaftsbetriebe kostenlos eine digitale Kontaktdatenerfassung bereit, um die besonders von der Pandemie betroffenen Unternehmen der Gastronomie und des Einzelhandels bei der Wiederöffnung zu unterstützen. Die Stadt Köln hat vorerst 4.000 Lizenzen der von einem Kölner Startup entwickelten „recover“-Lösung erworben und wird für zunächst sechs Monate die Kosten übernehmen. „recover“ ist in Köln und Umgebung bereits sehr verbreitet und bietet die Möglichkeit, wie in der Coronaschutzverordnung gefordert, digitale check-ins von Gästen und Kunden via QR-Code-Scan zuzulassen. Für die rund 500 Kölner Gastronomie- und Einzelhandels-Unternehmen (ohne Super- und Drogerie-Märkte etc.), die „recover“ bereits nutzen haben, übernimmt die Stadt die Kosten für die kommenden sechs Monate. Informationen finden interessierte Betriebe unter www.koeln.business/lizenzen.

Zudem hat die Stadt Köln eine MasterApp namens „MeineCheckins“ entwickelt. Sie ist bereits in der ersten Version im Apple App-Store und im Google Playstore verfügbar. Sinn dieser für Endnutzer*innen gedachten Lösung ist es, den Umgang mit unterschiedlichen Check-In-Lösungen zu vereinfachen, indem Registrierungsdaten nur einmalig erfasst werden müssen und dann automatisiert übertragen werden. Auch ein lösungsübergreifendes, individuelles Check-in-Tagebuch ist für die Nutzenden über die App verfügbar. Bereits zehn Anbieter unterschiedlicher digitaler Kontaktdatenerfassungslösungen haben sich angebunden. Die nächste Ausbaustufe der App soll auch den persönlichen „Corona-Gesundheitsstatus“ in Form digitaler Zertifikate aufnehmen können. Die App ist kostenfrei und kann nicht nur in Köln verwendet werden. Der Download ist unter

https://apps.apple.com/de/app/meine-checkins/id1563368818?l=en sowie

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.railslove.wfdcheckin möglich.

Kartenübersicht der Corona-Teststellen in Köln

In mehr als 800 Teststellen können sich Kölner*innen kostenlos testen lassen, darunter viele Arztpraxen aus dem gesamten Stadtgebiet. Eine Kartenübersicht mit Teststellen ist unter www.teststellen.koeln abrufbar und wird laufend aktualisiert.

Virus-Mutanten nachgewiesen

In Köln wurden bislang (Stand 17. Mai 2021) 10.308 Fälle der mutierten britischen Corona-Virus-Variante, 365 Fälle der südafrikanischen Variante, zehn Fälle der brasilianischen Variante, 80 Fälle einer Mutation der mutierten britischen Corona-Virus-Variante und acht Fälle der indischen Variante nachgewiesen. Alle positiven PCR-Tests von Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes der Stadt Köln werden seit Ende Januar 2021 automatisch auf die Corona-Virus-Varianten untersucht.

Infektionsfälle in Seniorenheimen

Aktuell gibt es in 54 Einrichtungen 36 infizierte Bewohner*innen und 50 infizierte Mitarbeitende.

Alle wichtigen Informationen und tagesaktuelle Zahlen sind im Internet abrufbar

Unter www.corona.koeln hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt und verlinkt auf weitere Informationsseiten. Dort werden täglich aktuelle Zahlen veröffentlicht.

Bei Fragen zum Corona-Virus ist das Bürgertelefon der Stadt Köln montags bis freitags von 7:00 bis 18:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10:00 bis 14:00 Uhr unter 0221 / 221 -335 00 zu erreichen. Die Hotline der Stadt Köln für Fragen zur Corona-Schutzimpfung ist von Montag bis Samstag von 8:00 bis 20:00 Uhr unter 0221 / 221 -335 78 erreichbar.