28-Jähriger in München wegen Geldfälschung in großem Stil festgenommen

Mann soll gefälschte Hundert-Euro-Scheine in Umlauf gebracht haben

Nach dem Kauf von Smartphones mit Falschgeld hat die Polizei in München einen 28-Jährigen wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Geldfälschung festgenommen.

München - Er legte nach Angaben des Landeskriminalamts bereits ein umfassendes Geständnis ab. In München hat die Polizei einen 28-Jährigen wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Geldfälschung festgenommen. Wie das bayerische Landeskriminalamt am Donnerstag in der Landeshauptstadt mitteilte, stellten Falschgeldermittler im April fest, dass im Münchner Bereich mehrere gefälschte Hundert-Euro-Scheine in den Zahlungsverkehr gebracht worden waren.

Die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen ergaben den Angaben zufolge, dass ein zunächst noch unbekannter Täter mehrere hochpreisige Smartphones über eine Internetverkaufsplattform gekauft und hierbei insgesamt 46 gefälschte Hundert-Euro-Scheine in den Zahlungsverkehr gebracht hatte. Die Ermittler konnten dann eine Verbindung zu einem 28-Jährigen aus München herstellen.

Dieser wurde schließlich nach einem erneuten Smartphonekauf am vergangenen Freitag festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Er legte nach Angaben des Landeskriminalamts bereits ein umfassendes Geständnis ab.

Die weiteren Ermittlungen zur Herkunft und den Vertriebswegen der gefälschten Geldscheine sowie möglichen Hintermännern dauerten an. Es bestünden diesbezüglich möglicherweise Bezüge in den südosteuropäischen Raum, hieß es weiter.

© 2021 AFP