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20. Medienpreisverleihung in Düsseldorf

Deutschen AIDS-Stiftung zeichnet Journalisten aus

Am Mittwoch, 24. Juni 2015, verlieh die Deutsche AIDS-Stiftung den Medienpreis HIV/AIDS 2013/2014 während der Eröffnungsveranstaltung des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses in Düsseldorf.

Düsseldorf - Die Laudatio auf die Preisträger und Preisträgerinnen hielt die Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung Prof. Dr. Elisabeth Pott. Neben dem Hauptpreis verlieh die Deutsche AIDS-Stiftung zum dritten Mal einen Sonderpreis für journalistischen Nachwuchs und Schülerarbeiten.

Franziska Badenschier wurde für den Radio-Beitrag "Der Aids-Schreck ist zurück: in Uganda steigt die HIV-Infektionsrate wieder an", gesendet im Deutschlandfunk, geehrt. Jörg Schmid und Luise Strothmann erhielten den Medienpreis für ihren Print-Beitrag "Das Ende der Angst", der in der Sonntaz, der Wochenendausgabe der taz, veröffentlicht wurde. Für das Buch "Positive Pictures. A Gay History" wurden Paul Schulz und Christian Lütjens ausgezeichnet. Sonderehrungen erhielten die Redaktion der "DHIVA - Zeitschrift für Frauen zu Sexualität und Gesundheit" für ihr langjähriges Engagement und 20 Jahre DHIVA sowie die Macher des Videocasts www.gehoerlosen-aids-info.de zur HIV/STI-Prävention bei gehörlosen und schwer hörenden schwulen Männern. Den Sonderpreis für journalistischen Nachwuchs und Schülerarbeiten vergab die Stiftung an eine Projektgruppe des Jugendzentrums anyway Köln für die 3. Staffel der Webserie "Julian - junge liebe anders".

Der Medienpreis HIV/AIDS ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert, der Sonderpreis für journalistischen Nachwuchs und Schülerarbeiten mit 3.000 Euro. Dank der Förderer Gilead und Verband forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa) kann die Deutsche AIDS-Stiftung die Preise in dieser Höhe verleihen.

"Seit dem Jahr ihrer Gründung verleiht die Deutsche AIDS-Stiftung den Medienpreis, in diesem Jahr zum 20. Mal. Die Geschichte des Medienpreises dokumentiert die Geschichte von HIV und AIDS und ihre Reflexion in den Medien. Die Kontinuität des Preises soll zeigen, wie wichtig kontinuierliche Medienarbeit zum Thema ist.", so Prof. Dr. Elisabeth Pott. "Seit den Anfängen ist uns ein Aspekt bei der Bewertung der Beiträge besonders wichtig: Eine Haltung gegenüber Menschen mit HIV und AIDS, die in der Öffentlichkeit zu Akzeptanz und Verständnis beiträgt und das Leben infizierter Menschen vorurteilsfrei darstellt."


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20. Medienpreisverleihung in Düsseldorf
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