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2013 "Pille danach" offenbar 463.000 Mal verschrieben

Bundestag debattiert über Freigabe

Laut der "Bild"-Zeitung wurde die "Pille danach" 2013 463.000 Mal verschrieben. Heute debattiert der Bundestag über eine mögliche Freigabe.

Die "Pille danach", über deren Verschreibungspflicht er Bundestag berät, wurde laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung im vergangenen Jahr 463.000 Mal verschrieben. Diese Zahl ergebe sich aus Daten des Marktforschungsinstitutes IMS Health, heißt es in dem Bericht. Pro Verordnung erhielten die Ärzte demnach von den Krankenkassen 25 bis 29 Euro Honorar.

Der Bundestag debattiert am Donnerstag über die "Pille danach". Die Opposition will ein Ende der Verschreibungspflicht erreichen. Auch der Bundesrat hat bereits die Freigabe gefordert. Allerdings sprach sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Wochenende gegen eine Freigabe der "Pille danach" aus.

Die "Pille danach" ist ein Präparat auf Basis des Wirkstoffes Levonorgestrel. Sie kann eine Schwangerschaft verhindern, wenn es bis spätestens 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Sie muss derzeit von Ärzten verschrieben werden.

© 2014 AFP


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