20.10.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> 1.500 Euro für KiKu-Kunstwerkstatt Neuenrade

1.500 Euro für KiKu-Kunstwerkstatt Neuenrade

Sozialstiftung MK unterstützt Projektarbeit

Mit viel Herzblut setzen sich Irmhild Hartstein und ihr Team in der Kinderkunstwerkstatt Neuenrade für die künstlerische Bildung von Kindern und Jugendlichen ein.

Lüdenscheid - Hohen Besuch erhielt jetzt die Kinderkunstwerkstatt Kierspe des Kulturverein Forums Neuenrade. Landrat Thomas Gemke und Iris Beckmann-Klatt, beim Kreis Fachbereichsleiterin für Jugend und Bildung, waren in die alte Tischlerei Vollmer am Rande der Altstadt Neuenrades gekommen. Mitgebracht hatten sie einen Scheck über 1.500 Euro, den sie feierlich überreichten. „Hier finden Kinder und Jugendliche Raum, ihre Fantasie auszuleben und kreative Kräfte zu entwickeln“, würdigte Gemke das Engagement des rührigen KiKu-Teams. Auch Neuenrades Bürgermeister Antonius Wiesemann und Monika Arens, Geschäftsführerin des Kulturvereins Forum Neuenrade, ließen es sich nicht nehmen, zur Spendenübergabe zu kommen.
Bereits seit über 20 Jahren widmet sich die über 70-jährige Irmhild Hartstein der künstlerischen Förderung von Kindern und Jugendlichen. Seit 2006 leitet sie die Kiku-Kunstwerkstatt mit zahlreichen Kunst- und Kreativkursen und außergewöhnlichen Jugendprojekten. Ihr zur Seite steht Kunstdozentin Annette Kögel als Stellvertreterin. Beide haben viele kreative Ideen, wie sie das Geld sinnvoll einsetzen können. So ist ein soziales Projekt geplant, bei denen Kinder und Jugendliche unentgeltlich an einem Kunstworkshop teilnehmen können. Auch sollen Farben und gute Materialien beschafft werden. Hartsteins Anliegen ist es, vor allem auch mehr Jugendliche für die kreative Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen, Materialien und Farben zu gewinnen.
Landrat Gemke bedauerte, dass der Märkische Kreis derzeit nicht mehr Gelder aus der Märkischen Sozialstiftung ausschütten kann. “2011 hat der Märkische Kreis von einer kinderlosen, alleinstehenden Hemeranerin rund 200.000 Euro mit der Maßgabe geerbt, dass dieses Geld für Hilfe bedürftige Kinder- und Jugendliche ausgegeben wird”, erläuterte er. “Leider erleben wir seit einigen Jahren eine Tiefzinsphase. Wir hätten ihnen gerne eine größere Summe übergeben.”


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