16 Neuinfektionen über das Wochenende

Das RKI weist eine Inzidenz von 11 aus

Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 26.591. Aktuell sind 196 Menschen nachgewiesen infiziert.

Aachen - Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 580. In den vergangenen Tagen ist ein 73-jähriger Mann gestorben, der zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

„Doppelinzidenzstufe 1“ auch in der StädteRegion Aachen

In der StädteRegion Aachen gilt die „Doppelinzidenzstufe 1“. Voraussetzungen dafür sind sowohl eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 in der StädteRegion als auch eine Sieben-Tage-Inzidenz im Land NRW, die mindestens fünf Werktage in Folge unter dem Wert von 35 liegt. Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute für die StädteRegion Aachen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 11 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 9. Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

Aktuelle Situation in Belgien und den Niederlanden

Die Niederlande sind von der Corona-Pandemie stärker betroffen als Deutschland. Die landesweite Inzidenz liegt bei rund 40 Infizierten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen (Stand:18. Juni 2021, Quelle: Johns Hopkins University, Inzidenz 45). Eine Quarantäne ist trotzdem nicht zwingend erforderlich. Bereits vor der Einreise nach Deutschland oder unmittelbar danach kann man sich von der sonst nötigen Quarantäne freitesten. Diese Pflicht entfällt für Rückkehrer aus den Regionen Friesland, Groningen und Zeeland, denn diese Provinzen gelten seit dem 20. Juni 2021 nicht mehr als Risikogebiet. Die Testpflicht und Quarantäne-Empfehlung bei der Einreise in die Niederlande wurde für Deutsche aufgehoben. Für Reisende aus Deutschland, die länger als 24 Stunden in Belgien bleiben, oder mit dem Flugzeug einreisen, endet die Test- und Quarantänepflicht in Belgien am 22. Juni 2021. Die Reisewarnung für Belgien wurde am 20. Juni 2021 aufgehoben. Das Land gilt nicht mehr als Corona-Risikogebiet.

Aktuelle Coronaschutz- und Betreuungsverordnung

Die aktualisierte Coronaschutzverordnung sieht weitere Lockerungen in Kreisen sowie kreisfreien Städten mit der Inzidenzstufe 1 vor. Somit gilt ab heute, 21. Juni 2021, auch in der StädteRegion Aachen die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske im Freien nur noch da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen und ähnlichen Dienstleistungsschaltern,
bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 teilnehmenden Personen außer am festen Sitz- oder Stehplatz,
an weiteren Orten im Freien, für die die zuständige Behörde eine entsprechende Anordnung trifft oder bereits getroffen hat.
Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben unberührt, wobei die Maske in gut durchlüfteten Räumen oder Räumen mit einer der Raumgröße angepassten geeigneten Luftfilteranlage an festen Sitz- oder Stehplätzen abgenommen werden darf

bei Bildungs-, Kultur- und Sportveranstaltungen mit Negativtestnachweis sowie
bei zulässigen Veranstaltungen und Versammlungen nach § 18
unter Beachtung der jeweiligen Maßgaben zum Negativtestnachweis, wenn jeweils die Regelungen zum Mindestabstand eingehalten werden oder bei zulässigen Ausnahmen vom Mindestabstand die besondere Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. In den praktischen Ausbildungsabschnitten diverser Bildungsangebote ist ab sofort das Ablegen der Maske am Sitzplatz ebenfalls in geschlossenen Räumen bei ausreichender Belüftung oder Luftfilterung möglich.

Änderungen gibt es zudem auch bei Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit, Zoologischen Gärten, Tierparks, Veranstaltungen etc.

Viele Freizeitangebote im Freien können wieder ohne Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung wahrgenommen werden. Bei kontaktfreien Sportangeboten in geschlossenen Räumen können Mindestabstände aufgehoben werden, sofern negative Testnachweise vorliegen. Somit sind auch Gruppenangebote (beispielsweise Aerobic-Kurse) wieder mit mehr Personen und geringeren Abständen zulässig. Sitzungen, Tagungen und Kongresse können mit mehr als 1.000 Teilnehmern im Freien stattfinden. In Innenräumen sind Veranstaltungen dieser Größenordnung ab dem 1. September 2021 mit Hygienekonzept wieder erlaubt.

In der aktualisierten Coronabetreuungsverordnung wurde die angekündigte Aufhebung der Maskenpflicht auf den Schulhöfen verankert. In den Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend.

Die aktuellen Regelungen findet man unter: https://www.land.nrw/corona

Geimpfte, Genesene und Getesteten werden gleichgestellt

Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen Geimpfte und Genesene (Immunisierte) negativ Getesteten gleich. Soweit für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Haushalte festgesetzt ist, werden immunisierte Personen nicht eingerechnet. Auch für Geimpfte und Genesene gelten jedoch weiterhin die allgemeinen Schutzmaßnahmen, zum Beispiel die Maskenpflicht.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein veröffentlicht täglich aktuelle Zahlen zum Stand der Corona-Schutzimpfungen. Bis zum 18. Juni haben ca. 297.400 Menschen in der StädteRegion Aachen eine Erstimpfung erhalten und 171.800 wurden bereits zweimal geimpft. Damit haben in der StädteRegion mehr als die Hälfte der Bürger*innen eine Erstimpfung erhalten. Weitere Informationen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/

Nordrhein-Westfalen setzt Erstimpfungen in Impfzentren fort

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit, dass die Erstimpfungen ab kommendem Mittwoch, 23. Juni 2021, fortgesetzt werden. Zunächst können Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen sowie Personen über 60 Jahre, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Impftermine in den Impfzentren vereinbaren. Ebenso können Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil-) stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin vereinbaren. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer 0800 11611701. Unter 60-Jährige, die bei ihrer Erstimpfung „AstraZeneca“ erhalten haben, können bei der Zweitimpfung im Impfzentrum nur noch einen so genannten mRNA-Impfstoff erhalten. Die Wahlmöglichkeit entfällt.

Das Ministerium hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr, samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr. Unter www.corona-schutzimpfung.deist zudem ein breites Informationsangebot zu den bundeseinheitlichen Informationen abrufbar.