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16.100 Menschen zogen von Ostdeutschland nach NRW

Geringstes Wanderungssaldo seit 1991

Im Jahr 2013 zogen 16.102 Menschen von Ostdeutschland (ohne Berlin) nach Nordrhein-Westfalen, in die entgegengesetzte Richtung waren es 15.921 Personen.

Düsseldorf - Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, lag der Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen Zu- und Fortzügen, bei +181 Personen. Dies ist der niedrigste Wanderungsüberschuss seit 1991. Seit 1991 zogen jedes Jahr mehr Menschen aus den fünf östlichen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen als von NRW nach Ostdeutschland. Den höchsten Wanderungsgewinn verzeichnete NRW im Jahr nach der deutschen Wiedervereinigung (1991: +29 849).
Auch die absolute Zahl der Zuwanderung aus Ostdeutschland nach NRW war im ersten Jahr nach der Wiedervereinigung mit 41 372 am höchsten. Danach nahm die Zahl der Zuzüge bis 1997 fast kontinuierlich ab ehe sie dann bis zum Jahr 2001 wieder anstieg. Seit 2002 waren die Zuzugszahlen rückläufig und erreichten in den Jahren 2012 und 2013 mit jeweils etwa 16 100 Zuzügen ihren bisher niedrigsten Stand.

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