100 Jahre Thyssengas

Feierlicher Festakt im Deutschen Fußballmuseum

Mit einem offiziellen Festakt hat der Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas sein 100-jähriges Bestehen gefeiert.

Dortmund - Mit einem offiziellen Festakt hat der Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft konnten unter Einhaltung der Corona-Vorschriften persönlich im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund dabei sein. Glückwünsche und Grußworte überbrachten Bundesumweltministerin Svenja Schulze, NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sowie der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Thomas Westphal.

Der Festakt sowie eine Mitarbeiterveranstaltung im Anschluss markieren den Höhepunkt des Jubiläumsjahres, das unter dem Motto "Mit Energie in die Zukunft" steht. Neben einem Rückblick auf die äußerst wechselvolle Geschichte des Unternehmens, standen die Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen der Energiewende sowie die Perspektiven einer künftigen Wasserstoff-Wirtschaft thematisch im Mittelpunkt.

Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, verwies in ihrem Grußwort auf die herausragende Rolle, die grüner Wasserstoff für das Erreichen der Klimaneutralität im Jahr 2045 spiele, insbesondere für die Chemie- und Stahlindustrie. Das Umweltministerium unterstütze daher den Markthochlauf von grünem Wasserstoff und seinen Einsatz in der energieintensiven Industrie. Die Transformation von Energiewirtschaft und Industrie in Richtung Klimaneutralität sei aus ihrer Sicht eine der zentralen Aufgaben für dieses Jahrzehnt. Thyssengas habe das Know-how, die Technik und die Köpfe, um diese Transformation weiter aktiv voranzubringen.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: "Als erstes deutsches Unternehmen der Ferngasversorgung hat Thyssengas immer wieder gezeigt, wie mit unternehmerischer Weitsicht, Mut und kontinuierlichen technischen Innovationen erfolgreich die Zukunft der Energieversorgung gestaltet werden kann. Genaudiesen Pioniergeist braucht es jetzt, um Nordrhein-Westfalen zum Wasserstoffstandort Nummer Eins in Europa zu machen. Mit unserer Wasserstoff-Roadmap ermutigen wir die Unternehmen, sich mit Nachdruck auf diese Technologie auszurichten und treiben so den klimafreundlichen Umbau der Industrie in unserem Land entschlossen voran."

"Dortmund ist mit anderen Städten in NRW ganz vorne mit dabei, wenn es um klimaneutrale Technologien und die Zukunft der Energieversorgung geht. Die Transformation unseres Energiesystems wird jedoch nur gelingen, wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eng zusammenarbeiten. Mit Thyssengas haben wir ein starkes Unternehmen der Gasversorgung vor Ort, das mit seinem Leitungsnetz und sehr viel Erfahrung einen wichtigen Beitrag leisten kann, dass das Thema Wasserstoff bei der Energieversorgung immer mehr Bedeutung bekommen wird", sagt Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal .

Dr. Thomas Gößmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thyssengas GmbH , sprach zum Abschluss des Festakts und nahm in seiner Rede Bezug auf den Fußball: "Wenn ich mir die wechselvolle Geschichte der Thyssengas vor Augen führe, erfüllt mich dies mit Demut und Stolz. 100 Jahre sind eine große Verantwortung, auch die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Ich blicke optimistisch nach vorn, denn wir haben das richtige Team, einen Matchplan für die kommenden Jahre und - historisch eindeutig belegt - den notwendigen Pioniergeist. In diesem Sinne sehe ich den heutigen Festakt als gemeinsamen Anstoß für das nächste Jahrhundert Thyssengas, das weiterhin von großen Umbrüchen geprägt sein wird, mit Blick auf die Dekarbonisierung der Energieversorgung aber auch große Chancen bereithält."


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