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"Markus Lüpertz. Michael Engel. beides in einem"

Neue Sonderausstellung im Heinrich-Heine-Institut

Das Heinrich-Heine-Institut zeigt vom 20. Januar bis zum 17. März 2019 die Sonderausstellung "Markus Lüpertz. Michael Engel. beides in einem".

Düsseldorf - Einen Sommer lang vertiefte sich Markus Lüpertz in die Bildwelt der Fresken Michelangelos aus der Sixtinischen Kapelle. Er schenkt seine Aufmerksamkeit den "Ignudi" - den Nackten. Die Jünglinge fallen in der Malerei aus dem Rahmen. Versuche, Michelangelos Darstellung des männlichen Körpers in das christliche Narrativ einzuordnen, liefen bislang ins Leere. Lüpertz zeichnet sich jedoch in die Thematik ein, lässt in seinen Blättern eine wahlverwandtschaftliche Beziehung zu Michelangelo aufblühen.

Begleitend verfasste der Maler die Abhandlung "MICHAELENGEL". Darin macht Lüpertz Michelangelos Kampf um die Decke der "Sixtina" zu seinem eigenen. In Bild und Text trägt er den enormen künstlerischen Anspruch des Vorfahren kraftvoll weiter.

Das Heinrich-Heine-Institut zeigt die 20 Lithographien in der Sonderausstellung. Zur Eröffnung am Sonntag, 20. Januar 2019, 11.00 Uhr im Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7-9, und anschließend im Heinrich-Heine-Institut wird Markus Lüpertz aus seinem Buch "MICHAELENGEL" lesen. Oberbürgermeister Thomas Geisel wird ein Grußwort sprechen.


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