09.02.2023 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> "Calatrava-Boulevard" vorgestellt

"Calatrava-Boulevard" vorgestellt

Eine Milliarde für Bauprojekt an der Königsallee

Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller hat gemeinsam mit Uwe Reppegather, dem Geschäftsführer von Centrum und dem Architekten und Künstler Dr. Santiago Calatrava das Konzept für ein neues Luxus-Quartier an der Kö präsentiert.

"Calatrava-Boulevard" vorgestellt

Düsseldorf - Der „Calatrava-Boulevard“ soll die Königsallee als Prachtboulevard stärken. Das Gebäude soll den Gebäudeblock zwischen Königstraße, Steinstraße, Königsallee und Martin-Luther-Platz mit einer überdachten Passage verbinden. Hier erhalten die der Königsallee zugewandten Geschäfte einen zweiten Zugang. Ausserdem soll hochwertige Gastronomie angesiedelt sein. Der "Calatrava-Boulevard" will zum Flanieren und einkaufen einladen. "Ich bin froh, dass das Verfahren jetzt losgeht," so Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. "Wir beginnen mit der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung. Ich glaube, es ist ein sehr wichtiges Projekt für die Stadt, die Königsallee weiter zu entwickeln. Es wird die Königsallee zukunftsfähig machen."

„Ich stand bis heute dem Objekt eigentlich sehr kritisch gegenüber,“ gibt Peter Wienen, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Königsallee zu. „Aber der Architekt Calatrava hat mich überzeugt. Wenn das Objekt wirklich so gebaut wird, wie es jetzt in der Animation ist, dann denke ich, dass es ein architektonisches Highlight für Düsseldorf ist." Trotzdem wünscht sich Wienen noch mehr informationen zur geplanten Entwicklung der Kö. "Mir ist bis jetzt eigentlich zu wenig gezeigt worden, was sich in der Front der Königsallee abspielt, weil wir da ja auch noch im politischen Diskurs mit der Stadt sind. Wir müssen es schaffen, dass die Außengastronomie wieder in einer einheitlichen Form präsentiert wird, damit die Menschen auch draußen sitzen können und das nach Möglichkeit in einer eleganten Form, aber nicht in einer luxuriösen Form."

Rund 22.000 Quadratmeter Büroflächen und etwa 15.000 Quadratmeter Fläche für Luxushandel und hochwertige Gastronomie werden hier entstehen. Das Projekt wurde bereits mit dem Neubau der Kö36 und dem Einzug von Moncler und Fendi begonnen. Ziel ist es, die Modernisierung schrittweise durchzuführen und hierbei den Geschäftsbetrieb auf der Königsallee möglichst wenig zu belasten. Die Planung sieht die Fertigstellung des Bauvorhabens bis zum Jahr 2028 vor. Die Kosten für das Bauprojekt belaufen sich laut Centrum auf rund eine Milliarde Euro.


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