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„Düsseldorf am Ruder“ 2017

Benefiz-Regatta für Krebsgesellschaft NRW

An die Ruder, fertig, los - hieß es am Samstag, 02. September 2017, zum dritten mal im Düsseldorfer Medienhafen. Bei der Benefiz-Regatta „Düsseldorf am Ruder“ traten 80 Team an um die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen zu unterstützen.

Düsseldorf - Neben wassersportlichen Highlights gab es Speis ‘, Trank und ein Kinderunterhaltungsprogramm. Die Versorgung der Teams war durch das Courtyard Hotel bestens gesichert. Viele Info-Stände entlang des Hafenbeckens boten Informationen, Austausch und Aktionen.

So z.B. am Stand des Ruderclub Germania. Hier konnte auch außerhalb des Wassers für den guten Zweck gerudert werden. Die Firma Janssen spendete je 5 Euro für eine Zurückgelegte Strecke von 500 Metern. Dabei kam einiges Zusammen, denn die Strichliste vor Ort wurde immer länger. Bereits um 11:00 Uhr, also nur zwei Stunden nach Beginn der Veranstaltung, waren 175 Euro errudert worden.
Am Stand der Knochenmarkspenderzentrale des U niversitätsklinikums Düsseldorf (KMSZ) hatten Regattateilnehmer und Besucher dann noch die Gelegenheit, sich als Spender registrieren zu lassen, um Menschen mit Leukämie zu helfen.
In Deutschland erkranken laut dem 'Deutschen Krebsforschungszentrum' jedes Jahr rund 11.500 Menschen an Leukämie. Einige können durch Medikamente geheilt werden. Ist eine solche Behandlung jedoch nicht möglich, bleibt als letzte Option die Übertragung gesunder Blutstammzellen. „Die Chance, einen passenden Spender zu finden, ist geringer als ein Jackpot beim Lotto“, berichtet Anette Herda von der KMSZ: „Daher ist es wichtig, dass wir möglichst viele neue Stammzellspender gewinnen.“ Während der letztjährigen Benefiz-Regatta haben sich mehr als hundert Neuspender registrieren lassen. „Statistisch gesehen ist die Chance, dass sich unter diesen Hundert der passende Lebensretter für einen Erkrankten befindet, ist verschwindend gering. Aber so war es! Unser Spender ließ sich während der Ruderregatta ´16 in die Daten-bank aufnehmen und bereits sechs Monate später spendete er Stammzellen für einen lebens-bedrohlich erkrankten Patienten. Und die beste Nachricht ist: Der Patient hat die Blutstammzellen sehr gut angenommen und es geht ihm zurzeit sehr gut!“, so Herda.

Zusammenfassend also ein Fest des Sports, bei dem der Gute Zweck und der Spass am Wettkampf im Vordergrund stand. Nicht das gewinnen.


„Düsseldorf am Ruder“ 2017
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