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"Rampenlicht"-Veranstaltungsreihe feierte Premiere

Veranstalter ziehen positive Bilanz

Am Wochenende ist die Veranstaltungsreihe „Rampenlicht“ mit einer Lesung von Christine Westermann und einem Konzert von Klaus Hoffmann im Stadttheater zu Ende gegangen.

Ratingen - Zusammen mit dem Konzert von Pe Werner einige Tage zuvor konnten sich die zahlreichen Zuschauer über drei begeisternde Abende freuen. Die „Rampenlicht“-Reihe begann bereits am 31. Oktober 2019 mit einem Konzert von Pe Werner. Sie riss die Besucher mit ihrer hohen stimmlichen Qualität und den einfühlsamen, lyrischen Texten mit. Vor allem die gefühlvollen und  teils melancholischen Lieder, die man schon im Bereich des Chanson ansiedeln konnte, überzeugten das Publikum. 

Weiter ging es am Freitag, 8. November 2019, mit einer Lesung von Christine Westermann. Die bekannte Radio- und TV-Moderatorin präsentierte ihr aktuelles Buch „Manchmal ist es federleicht“. Der Bestseller handelt von großen und kleinen Abschieden. Die auf den ersten Blick ernsten Themen wurden mit kurzweiligen Anekdoten geschmückt. Westermanns lockere und humorvolle Erzählweise regte die Zuhörer nicht nur zum Nachdenken an. Es war mindestens genau so viel Leichtigkeit zu spüren sowie eine große Portion Selbstironie seitens der Autorin. Ein Großteil des vorwiegend weiblichen Publikums strömte nach dem Ende der Lesung ins Foyer des Theaters, wo die Autorin an einem Büchertisch noch zahlreiche Bücher signierte.

Am Sonntag, 10. November 2019, endete die „Rampenlicht“-Reihe mit einem Konzert des großen Chansoniers Klaus Hoffmann. Er präsentierte sein aktuelles Album „Aquamarin“ und erntete – ebenso wie Per Werner wenige Tage zuvor - stehende Ovationen der Besucher. Dies mochte auch daran liegen, dass das Publikum beim Konzert auch viel aus Hoffmanns Leben erfuhr, von seiner Kindheit in Berlin, dem frühen Tod seines Vaters oder seiner „Sturm und Drang“-Zeit. Dazu sang er immer wieder ein paar ältere Songs, ganz große Erfolge wie „Weil du nicht bist wie alle anderen“, „Blinde Katharina“ oder seine Version des Jacques Brel Titels „Amsterdam“.

Das Amt für Kultur und Tourismus hatte die „Rampenlicht“-Reihe als Nachfolge für das „Voices“-Festival organisiert und zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz. „Die beiden Konzerte und die Lesung wurden sehr gut angenommen. Insgesamt kamen rund 1000 Besucher zu den drei Veranstaltungen“, so Kulturamtsleiterin Andrea Töpfer. Die Veranstaltungsreihe wird im Frühjahr 2021 zum Abschluss der kommenden Spielzeit fortgesetzt.


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