08.04.2020 || Startseite -> Nachrichten aus duesseldorf -> lokales -> "Augenblicke des Wandels" in Düsseldorf

"Augenblicke des Wandels" in Düsseldorf

Bildband zur frühen Straßenfotografie

Das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf besitzt die größte und auch thematisch umfangreichste Fotosammlung zur Düsseldorfer Stadtgeschichte.

Düsseldorf - Das älteste Foto, das im Stadtarchiv Düsseldorf archiviert ist, wurde um 1850 aufgenommen, die jüngsten Aufnahmen stammen aus den vergangenen Wochen.

Neben der Stammsammlung verwahrt das Stadtarchiv Sammlungen und Nachlässe bedeutender Düsseldorfer Fotografen. Sie schenken einzigartige Einblicke in die Vergangenheit Düsseldorfs. Der Nachlass des Fotografen Julius Söhn (1868 - 1943) befindet sich seit 1975 im Stadtarchiv Düsseldorf und besteht aus circa 3.200 Aufnahmen. Sein Sohn Oskar, der ebenso wie sein Bruder Julius junior im Fotografiegeschäft tätig war, hatte den wohlgehüteten Schatz dem Archiv angeboten.

Viele Aufnahmen von Julius Söhn sind heute - nicht zuletzt auch, weil das Stadtarchiv sie zur Verfügung stellt - in Düsseldorf sehr bekannt. Wer jedoch der Mann war, der sie aufnahm, ist in Vergessenheit geraten. Es war daher an der Zeit, das Leben des Julius Söhn und besonders die unbekannteren Aspekte seines Werkes zu durchleuchten.

Der nun vom Stadtarchiv herausgegebene Bildband "Augenblicke des Wandels. Julius Söhn - frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)" würdigt den Fotografen und präsentiert rund 160 Aufnahmen und ein aus sechs Aufnahmen zusammengesetztes Panoramabild Düsseldorfs. Er setzt dabei den Schwerpunkt auf Söhns bislang wenig beachtete Rolle als Wegbereiter der Düsseldorfer Straßenfotografie. Neben zahlreichen bis dato weniger oder gar nicht bekannten Aufnahmen bietet der Band in begleitenden Aufsätzen auch erstmals eine bisher fehlende Auseinandersetzung mit der Person und dem Werk Julius Söhns.


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