Wowereit sieht Machtkampf um Nachfolge gelassen

SPD-Politiker: Stöß und Saleh "originäre Kandidaten"

Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit (SPD) sieht den innerparteilichen Machtkampf um seine Nachfolge gelassen.

by xity deutschland 2014-07-21T05:56:39+0200

Wowereit sieht Machtkampf um Nachfolge gelassen (© 2014 AFP)

Berlin - Er sei jetzt über 60 Jahre alt, da sei es "völlig in Ordnung", wenn andere sich "Hoffnungen machen oder sich für geeignet halten", sagte Wowereit im Sommerinterview mit der rbb-Abendschau. Sowohl der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß als auch Fraktionschef Raed Saleh seien "originäre Kandidaten, wenn es zu einer Nachfolgefrage käme".

Das wichtigste Ziel seiner Regierungsarbeit sei es, den Bau des Hauptstadtflughafens BER zügig zu Ende zu bringen, betonte Wowereit. Zudem warb er erneut für die Austragung der Olympischen Sommerspiele in Berlin. Um für Akzeptanz bei den Berlinern zu sorgen, wolle er die Kosten offen darlegen und eine geeignete Form der Beteiligung finden.

Wowereit ist der am längsten amtierende Länderregierungschef in Deutschland. Die nächsten Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus stehen im Herbst 2016 an.

(xity, AFP)

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