Vorentscheidung über Verfahrenseinstellungen im Loveparade-Prozess erwartet

Staatsanwaltschaft und Angeklagte nehmen Stellung

Im Strafprozess um die Loveparade-Tragödie mit 21 Toten werden die Weichen für den Fortgang des Verfahrens gestellt.

by xity deutschland 2019-02-05T05:04:38+0100

Vorentscheidung über Verfahrenseinstellungen im Loveparade-Prozess erwartet (© 2019 AFP)

Duisburg - Die Staatsanwaltschaft und die Angeklagten wollen in der Hauptverhandlung Stellung nehmen zu dem Vorschlag des Gerichts, die Verfahren gegen alle zehn Angeklagten einzustellen - teils gegen Geldauflagen. Dazu wäre die Zustimmung von Anklägern und Angeklagten erforderlich.

Einer der Angeklagten machte allerdings bereits im Vorfeld deutlich, dass er eine Verfahrenseinstellung ablehnt. In dem Prozess müssen sich seit Dezember 2017 sechs Bedienstete der Stadt Duisburg und vier Mitarbeiter des Loveparade-Veranstalters verantworten. Bei der Loveparade in Duisburg am 24. Juli 2010 gab es ein verheerendes Gedränge, in dem 21 Menschen getötet und mehr als 650 verletzt wurden.

(xity, AFP)

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