Verwaltung setzt auf Transportalternativen

E-Lastenräder für kurze Wege

In Zeiten des Klimawandels gilt es neue Lösungen für den Verkehr zu finden, so etwa für den Transport- und Lieferverkehr auf der letzten Meile. Gerade im Innenstadtbereich können E-Lastenräder den Weg mit einem Kraftfahrzeug unnötig machen.

by xity nrw 2019-09-12T14:10:22+0200

Das erste E-Lastenrad kommt bei der Gebäudeunterhaltung zum Einsatz: Baudezernentin Andrea Deppe und Janosch Kostka, stellv. Abteilungsleiter, testeten Kapazität und Fahrgefühl. (Foto: Stadt Leverkusen)

Leverkusen - „E-Lastenräder für Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen sind im Alltag eine praktikable Transportalternative. Daher setzen auch wir jetzt an verschiedenen Stellen in der Verwaltung auf E-Lastenräder“, sagt Baudezernentin Andrea Deppe. „Wir wollen damit auch zeigen, dass viele Transportwege ohne Kfz zurückgelegt werden können.“

Den Anfang machen die Gebäudeunterhalterinnen und Gebäudeunterhalter des Fachbereiches Gebäudewirtschaft, die für zahlreiche Handwerkerleistungen an städtischen Bauten zuständig sind. Am Standort Reuterstraße in Schlebusch sind insgesamt zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese Aufgaben zuständig. Seit letzter Woche können sie den Weg zu Arbeiten mit einem geringerem Werkzeug- und Materialbedarf per E-Lastendreirad der Firma Babboe zurücklegen. Das Lastenrad verfügt vorne über zwei Räder und eine geschlossene Lastenkiste, die bis zu 100 Kilogramm aufnimmt. Da das Rad durch die drei Räder stabil steht, ist ein entspanntes und einfaches Fahren auch an Ampeln möglich. Der eingebaute E-Motor erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern und hat eine Reichweite von 40 bis 60 Kilometern.

Weitere insgesamt fünf E-Lastenräder werden für den Fachbereich Stadtgrün und den Fachbereich Jugend in den kommenden Monaten angeschafft werden. Gefördert werden die E-Lastenräder aus dem Landesprogramm progres.nrw - Emissionsarme Mobilität. Kommunen bekommen hier einen Zuschuss in Höhe von 60 Prozent der Anschaffungskosten. Aber auch Privatpersonen können eine Förderung von bis zu 30 Prozent der Kosten (max. 1000,- Euro) über die Bezirksregierung Arnsberg beantragen.

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