Sachsens FDP verzichtet in Wahlkampf auf Bundespartei

Landeschef Zastrow grenzt sich ab

Bei der Verteidigung der letzten FDP-Regierungsbeteiligung auf Landesebene setzen Sachsens Liberale auf Abgrenzung zur Bundespartei.

by xity deutschland 2014-07-25T11:49:25+0200

Sachsens FDP verzichtet in Wahlkampf auf Bundespartei (© 2014 AFP)

Berlin - Gemeinsame Auftritte mit Parteichef Christian Lindner oder anderen prominenten Vertretern seien auch in der Endphase des Wahlkampfs nicht geplant, sagte der FDP-Landesvorsitzende Holger Zastrow dem "Handelsblatt Online".

"Auch wenn wir an der Bundesspitze profilierte Köpfe haben – Christian Lindner oder Wolfgang Kubicki stehen in Sachsen nicht zur Wahl", begründete Zastrow den Verzicht. "Wir wollen mit unserer sächsischen Leistungsbilanz, unserem sächsischen Programm und unseren sächsischen Kandidaten punkten." Die Bundes-FDP habe dafür "vollstes Verständnis".

Die Wähler in Sachsen werden am 31. August entscheiden, ob die Landeskoalition aus CDU und FDP fortgesetzt werden kann. Die Liberalen sind sonst in keinem anderen Bundesland mehr an einer Regierung beteiligt, im Bundestag ist die FDP seit letztem Jahr nicht mehr vertreten. Umfragen zufolge könnte auch die sächsische FDP bei der Landtagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

(xity, AFP)

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