Personalsituation bei der Polizei

Abbau im Osten, Zuwächse in westlichen Ländern

Nicht zuletzt die Ereignisse am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht haben zu einer Diskussion um die innere Sicherheit in Deutschland geführt. Der Blick richtet sich dabei unter anderem auf die Personal­situation der Polizei.

by xity Düsseldorf 2016-02-05T02:50:54+0100

Polizei: Personalabbau im Osten, Zuwächse in einigen westlichen Flächenländern (Foto: xity)

Wiesbaden - Am 30. Juni 2014 waren insgesamt rund 311 000 Personen im Aufgabenbereich Polizei beschäftigt. Davon waren 14 Prozent im Vollzugs- und Verwaltungsdienst der Polizei des Bundes tätig und 86 Prozent standen im Dienst der Länder. Verbeamtet waren gut 85 Prozent der Beschäftigten, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer waren knapp 15 Prozent.

Um Kapazitätsauslastungen besser vergleichen zu können, zieht die Statistik sogenannte Vollzeitäquivalente heran: Diese beliefen sich bei der Polizei am 30. Juni 2014 auf insgesamt 299 000 (Bund: 14 Prozent; Länder: 86 Prozent). Zwischen 2004 und 2014 waren insbesondere in den neuen Bundesländern Rückgänge zu verzeichnen, während in einigen westlichen Flächenländern Zuwächse auftraten. Betrachtet man die Vollzeitäquivalente im Verhältnis zur Einwohnerzahl, gab es 2014 für die Polizei des Bundes 53 Vollzeitäquivalente pro 100 000 Einwohner, für die Polizei in den Flächenländern durchschnittlich 312 und für die Polizei in den Stadtstaaten durchschnittlich 561. Einzeln betrachtet sind es vor allem die neuen Bundesländer, die über dem Durchschnittswert der Flächenländer liegen.

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