Opernwerkstatt zu Death in Venice

Erste Einblicke hinter die Kulissen

Zum ersten Mal ist Benjamin Brittens letztes großes Werk an der Deutschen Oper am Rhein zu sehen – am 10. Juni gewähren Regisseur Immo Karaman und sein Team erste Einblicke.

by xity Düsseldorf 2014-06-05T12:04:34+0200

Opernwerkstatt zu "Death in Venice" (Foto: Sascha Kreklau)
Erste Einblicke hinter die Kulissen des Stücks (Foto: Sascha Kreklau)

Düsseldorf - Bevor am 14. Juni 2014, um 19.30 Uhr "Death in Venice“ im Opernhaus Düsseldorf Premiere feiert, bietet sich am Dienstag, 10. Juni, um 18.00 Uhr in der Opernwerkstatt im Rangfoyer des Opernhauses Düsseldorf bei einem Gespräch zwischen Regisseur Immo Karaman, Choreograph Fabian Posca, dem musikalischen Leiter Lukas Beikircher, Bühnenbildner Kaspar Zwimpfer, Kostümbildnerin Nicola Reichert und Dramaturgin Anne do Paço mit anschließendem Probenbesuch die Möglichkeit mehr über die Inszenierung zu erfahren. Der Eintritt ist frei!
Mit "Death in Venice“ findet der Britten-Zyklus der Deutschen Oper am Rhein seinen Abschluss – wie "Peter Grimes“, "Billy Budd“ und "The Turn of the Screw“, die anlässlich des 100. Geburtstags des Komponisten als Trilogie im November 2013 im Opernhaus Düsseldorf zu erleben waren, inszeniert von Immo Karaman und seinem Team.
Für sein letztes, 1973 uraufgeführtes Opernwerk, nahm sich Benjamin Britten (1913–1976) mit Thomas Manns Novelle "Der Tod in Venedig“ ein Stück Weltliteratur vor und schuf in seiner unverwechselbaren Klangsprache ein Schlüssel- und Alterswerk. Bilder innerer Gefangenheit und brennender Sehnsucht spiegeln sich in der labyrinthischen Atmosphäre Venedigs mythenmächtig wider.
Der amerikanische Tenor Raymond Very verkörpert die Titelpartie des Gustav von Aschenbach. Peter Savidge ist als der Reisende zu erleben. Die Stimme Apollos wird von Yosemeh Adjei übernommen. In weiteren Partien stehen die Ensemblemitglieder Florian Simson, Attila Fodre, Torben Jürgens, Alma Sadé, Cornel Frey, das Opernstudiomitglied Hagar Sharvit sowie Mitglieder des Chores auf der Bühne. Die Besetzung wird komplettiert durch mehrere Gasttänzer, darunter Schüler der staatlichen Ballettschule Berlin für die mit Knaben besetzten Partien Tadzio und Jaschiu, und den Chor der Deutschen Oper am Rhein. Die Düsseldorfer Symphoniker spielen unter der Leitung von Kapellmeister Lukas Beikircher.

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