OB Geisel empfängt das Konsularische Korps

Internationale Vertreter zu Gast im Rathaus

Über 50 internationale Vertreterinnen und Vertreter des Konsularischen Korps kamen am Dienstag, 29. Januar 2019, zum 20. Neujahrsempfang ins Rathaus.

by xity Düsseldorf 2019-01-30T00:54:46+0100

Neujahrsempfang für das Konsularische Korps im Rathaus Düsseldorf (Foto: Stadt Düsseldorf/David Young)

Düsseldorf - Traditionell empfing Oberbürgermeister Thomas Geisel sie zu Beginn des neuen Jahres im Jan-Wellem-Saal. Angeführt wurde das Konsularische Korps von Doyen Balázs Szabolcs Szegner, Generalkonsul von Ungarn in Düsseldorf. Vize-Doyen ist Claus Gielisch, Honorarkonsul des Haschemitischen Königreichs von Jordanien.

Von 79 konsularischen Vertretungen in ganz Nordrhein-Westfalen haben allein 44 ihren Sitz in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Da es im Jahr 2018 zahlreiche Amtswechsel in den Reihen des Konsularischen Korps gab, war es für viele Repräsentanten der erste Neujahrsempfang im Düsseldorfer Rathaus. Gleich zu Beginn des Empfangs wies Oberbürgermeister Thomas Geisel auf die große Internationalität Düsseldorfs mit seinen mehr als 635.000 Einwohnern aus über 170 Ländern hin: "Der traditionelle Neujahrsempfang für das Konsularische Korps spiegelt die besondere Rolle Düsseldorfs als Stadt im Herzen Europas, als Landeshauptstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes und als prosperierende, international vernetzte Wirtschaftsmetropole wider."

Der Oberbürgermeister blickte auf Ereignisse des vergangenen Jahres zurück, die Düsseldorf als internationale Stadt bewegten. So äußerte er Besorgnis über die vielen nationalistischen und populistischen Töne, die zuletzt in der Politik gefallen waren. Vehement sprach er sich dagegen aus, dass sich Länder abschotten und Mauern errichten, weder buchstäbliche noch in den Köpfen der Menschen. 

Im Sommer 2019 wird Düsseldorf Gastgeber des "International Observatory of Mayors on Living Together" sein. Bürgermeister aus Städten aller Welt kommen dann zusammen und tauschen sich aus. Oberbürgermeister Geisel sagte: "Mit diesem Netzwerk zeigen wir, dass es nicht nur eine staatliche Aufgabe ist, das friedliche Zusammenleben der Menschen zu organisieren, sondern sich an dieser Aufgabe auch die Städte in dieser Welt beteiligen." 

Zu den bislang sieben Düsseldorfer Partnerstädten soll im Jahr 2019 eine weitere Partnerschaft hinzukommen. "Die schon lange bestehende Freundschaft zur japanischen Präfektur Chiba wollen wir - vorbehaltlich der Zustimmung des Parlaments der Präfektur sowie des Düsseldorfer Stadtrates - in eine offizielle Partnerschaft umwandeln. Das ist dann unser achter Freundschaftsbund", kündigte Geisel an.


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