Neues Licht für Unterführung am Bahnhof Nippes

LED-Technik für mehr Sicherheit

Die Stadt Köln hat gemeinsam mit der Rheinenergie AG die Bahnunterführung am Bahnhof Nippes illuminiert.

by xity nrw 2021-10-29T12:14:25+0200

Neues Licht für Unterführung am Bahnhof Nippes. (Foto: Stadt Köln)

Köln - Die Stadt Köln hat gemeinsam mit der Rheinenergie AG die Bahnunterführung am Bahnhof Nippes illuminiert. Die Stahlkonstruktionen der 36 Meter langen und 20 Meter breiten Unterführung erstrahlen seit Donnerstag, 28. Oktober 2021, in neuem Licht. Hier werden die Stahlkonstruktionen mittels LED-Lichtlinien in Türkis hervorgehoben. Damit erscheint die Unterführung in einem Farbton, der dem Kölner Brückengrün ähnlich ist. Die Kosten für die Einrichtung der neuen Illuminierung belaufen sich auf rund 54.000 Euro brutto.

Mit der Illuminierung der Unterführung in Nippes setzen die Kölner Stadtverwaltung und die Rheinenergie das Konzept „Schaffung von Lichtpassagen“ fort. Mit diesem Konzept wird die Sicherheit für Bürger*innen in Tunnel und Unterführungen erhöht.

Patric Stieler, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, freut sich über die Illuminierung: „Durchgänge unter Bahnanlagen und Straßen sind regelmäßig in der Diskussion, wenn es um das Empfinden von Sicherheit in unserer Stadt geht. Die Beleuchtung in Unterführungen und Tunneln ist ein wichtiger Baustein in Bezug auf das individuelle Sicherheitsempfinden. Hier am Bahnhof Nippes handelt es sich zudem um einen Zu- und Abgang zur S-Bahn und Umstiegshaltestelle zum Busverkehr, wo eine Verbesserung der Beleuchtungssituation erforderlich ist.“ 2019 nutzten dort täglich insgesamt rund 7.600 Fahrgäste die Busse und Bahnen der KVB und der DB.

Die Rheinenergie unterstützt ausdrücklich das Konzept Lichtpassagen. In enger Kooperation mit der Stadt Köln bringen die Ingenieure der RheinEnergie ihre umfangreiche Erfahrung ein und sorgen für eine einwandfreie technische Konzeption, Ausführungsplanung und Umsetzung.

Bislang wurden bereits Unterführungen auf der Marzellenstraße (Innenstadt, 2012), der Trankgasse (Innenstadt, 2014), der Heidelberger Straße (Mülheim, 2014), der Maybachstraße, dem Gereonswall (beide Innenstadt, 2015), der Frankfurter Straße (Mülheim, 2015), der Eintrachtstraße, der Plankgasse, der Straße „Am Salzmagazin“ (2017), der Vorgebirgstraße (alle Innenstadt, 2019) und der Trimbornstraße (Kalk, 2019) illuminiert.

Standorte für weitere zukünftige Illuminierungen befinden sich noch in der Abstimmung. Wegen der Vielzahl an geplanten Sanierungen der Deutsche Bahn AG sind zahlreiche Unterführungen von der Auswahl ausgeschlossen.

Von den rund 85.000 Straßenleuchten im Kölner Stadtgebiet sind bereits mehr als 10.000 auf LED-Technik umgerüstet. Köln gehört deutschlandweit zu den Vorreitern nachhaltiger Stadtbeleuchtung. Die Ziele der Ausrichtung der Stadtbeleuchtung sind im Kölner Lichtmasterplan verankert. Durch die sukzessive Umstellung auf energieeffiziente LED-Technik werden Kosten reduziert. So verbraucht eine Lampe mit LED-Technik weitaus weniger Strom als die konventionellen Leuchten. Lichtemissionen werden vermieden und der Schutz der Insekten gefördert.

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