Neue Familienoper feiert Premiere

"Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte"

Am Mittwoch, 25. Juni 2014 um 18.00 Uhr feiert im Opernhaus Düsseldorf eine neue Oper für Kinder ab 8 Jahren Premiere.

by xity Düsseldorf 2014-06-23T08:31:15+0200

Neue Familienoper feiert Premiere (Foto: Hans Jörg Michel)
"Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte" (Foto: Hans Jörg Michel)

Düsseldorf - "Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ ist eine phantasievolle Geschichte über Freundschaft, Erwachsenwerden, Angst und die Liebe. Der Düsseldorfer Kinder- und Jugendbuchautor Martin Baltscheit hat das Libretto geschrieben, Marius Felix Lange komponierte die Musik. Der auch als Filmregisseur erfolgreiche Johannes Schmid setzte das Stück in bezaubernden Kulissen von Tatjana Ivschina in Szene. Am Vortag der Premiere, am Dienstag, 24. Juni, um 18.30 Uhr, lädt die Deutsche Oper am Rhein bei freiem Eintritt zu einem Workshop mit anschließendem Probenbesuch ein.
Nachdem die Deutsche Oper am Rhein mit den vorangegangenen vier großen Opernproduktionen für junges Publikum und mehr als 30.000 Besuchern pro Jahr diese Sparte mit großem Erfolg in Duisburg und Düsseldorf etablieren konnte, wurde für die Spielzeit 2013/14 zum ersten Mal eine Auftragskomposition für eine große Kinderoper vergeben. "Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ bildet den Auftakt zu Junge Opern Rhein-Ruhr – eine Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn, die in den folgenden Jahren mit weiteren Aufträgen ausgebaut wird.
Mit seinem Libretto zu "Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ hat der vielfach ausgezeichnete Düsseldorfer Kinder- und Jugendbuchautor Martin Baltscheit sich zum ersten Mal in die Welt der Oper begeben. Seine Geschichte handelt vom Erwachen einer kindlichen Liebe zwischen Lena und Leander und den Ängsten, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Lena weigert sich zu schlafen, nachdem sie einen toten Vogel entdeckt hat, von dem Leander behauptet, er schlafe nur. Als der andauernde Wachzustand nicht nur ihrer Umgebung, sondern auch ihr Angst zu machen beginnt, begeben sich die beiden auf die abenteuerliche Suche nach einem Schlafmittel. Sie erleben zahlreiche Abenteuer, verirren sich, treffen unheimliche Gestalten und kehren schließlich dank der Hilfe des Mondes in ihr Heimatdorf zurück. Doch jetzt ist nichts mehr, wie es vorher war.
Der Berliner Komponist Marius Felix Lange hat 2013 in Zürich mit seiner Familienoper "Das Gespenst von Canterville“ einen enormen Erfolg bei Publikum und Presse gefeiert und ist hier durch sein "Schneewittchen“ an der Oper Köln bekannt geworden. Der Theater- und Filmregisseur Johannes Schmid, der u.a. 2012 für "Wintertochter“ mit der "Goldenen Lola“ für den besten Kinderfilm ausgezeichnet wurde, hat die Familienoper in Szene gesetzt. Die fantasievolle Ausstattung kommt wie bei den vorherigen Kinderopern von Tatjana Ivschina, die Choreographie von Anna Holter.
In der Premierenbesetzung sind Anke Krabbe und Dmitri Vargin als Lena und Leander und Johannes Preißinger als Mond zu erleben. Susan Maclean und Stefan Heidemann übernehmen die Partien von Lenas Mutter und Vater, Heidi Elisabeth Meier und Torben Jürgens sind Alba und der Totengräber. Paul Stefan Onaga, Attila Fodre und Lukasz Konieczny verkörpern Schützen und Flößer. Komplettiert wird die Besetzung durch Tänzer und Tänzerinnen sowie dem Chor der Deutschen Oper am Rhein. Es spielt das altstadtherbstorchester unter der Leitung von Christoph Stöcker.

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