Minister mahnt zu gewissenhaftem Umgang mit Haustieren

"Unüberlegte Tierkäufe darf es nicht geben"

Landwirtschaftsminister Schmidt hat an die Verbraucher appelliert, den Kauf eines Haustiers gut abzuwägen.

by xity deutschland 2014-05-29T11:13:38+0200

Minister mahnt zu gewissenhaftem Umgang mit Haustieren (© 2014 AFP)

Berlin - "Unüberlegte Tierkäufe, weil das Tier so süß ausschaut, darf es nicht geben", mahnte Schmidt nach Angaben seines Ministeriums auf der Heimtiermesse Interzoo in Nürnberg. Jeder, der sich ein Haustier anschaffe, trage die "Verantwortung für das Wohlergehen seines Tieres". Es müsse stets geprüft werden, ob die jeweilige Wohnsituation für eine artgerechte Haltung geeignet sei.

Schmidt nahm zugleich den Handel in die Pflicht. Leider würden immer noch Artikel angeboten, "die vielleicht den Besitzern gefallen, den Tieren aber das Leben schwer machen und in Teilen sogar gefährden". Die Tierhändler müssten die Käufer auch umfassend beraten. Beispielsweise gehöre ein Goldfisch nicht in ein kleines Rundglas und ein Hamster nicht in eine sogenannte Hamsterkugel. Wenn Händler und Halter aber gut mit den Tieren umgingen, könnten diese "wirklich beste Freunde der Menschen" sein, erklärte Schmidt.

Besonders liegt dem Minister nach Angaben seines Ressorts der Kampf gegen den illegalen Handel mit Hundewelpen am Herzen. Dazu habe Schmidt auf der Interzoo einen Runden Tisch einberufen, an dem unter anderem Tierschützer, Hundezüchter, Tierheime und Tierärzte teilnehmen. "Der Gewinn, der mit diesen Welpen erzielt wird, wird auf dem Rücken der Tiere gemacht und ist illegal", beklagte Schmidt. Dies müsse ein Ende haben.

(xity, AFP)

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