Mailbox statt Merkel - Kanzlerin doch kein Jauch-Joker

CDU-Politiker Bosbach hatte Frage zu DDR-Waschmaschine

Kanzlerin Merkel ist als Telefonjoker bei der Promi-Ausgabe von "Wer wird Millionär?" doch nicht zum Zug gekommen.

by xity deutschland 2014-06-03T05:38:38+0200

Mailbox statt Merkel - Kanzlerin doch kein Jauch-Joker (© 2014 AFP)

Berlin - Mailbox statt Merkel: In der am Montagabend ausgestrahlten Sendung rief der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach zwar wie von RTL im Vorfeld angekündigt die Kanzlerin auf ihrem Handy an. Doch Merkel ging nicht an den Apparat, stattdessen schaltete sich ihr Anrufbeantworter an.

Bosbach zog den Telefonjoker bei der 500.000-Euro-Frage. Diese lautete: "Die DDR Kultwaschmaschine ´WM 66´ ist unter anderem dafür legendär, dass viele Besitzer mit dem Gerät auch A) Heizstrom erzeugten, B) Obst einkochten, C) Staub saugten, D) Westradio empfingen?" Als er die Frage bekam, sagte Bosbach "wen soll ich anrufen, außer der Kanzlerin?"

Moderator Günther Jauch ließ für den Anruf die Jacke mit dem Handy des Innenpolitikers aus der Garderobe holen. Bosbach bekam sogar zwei Gelegenheiten, es bei Merkel zu probieren. Nach den gescheiterten Versuchen überlegte Bosbach, es alternativ bei Bundespräsident Joachim Gauck zu probieren, musste da aber mangels Telefonnummer passen. "Ne, Gauck habe ich gar nicht."

Beim Scrollen durch die Adressen seines Handys stieß er schließlich auf die wie Merkel und Gauck in der DDR aufgewachsene ZDF-Moderatorin Maybrit Illner. Weil aber auch Illner nicht auf die richtige Antwort "Obst einkochten" kam, stieg Bosbach mit den zuvor gewonnenen 125.000 Euro aus. Das gewonnene Geld geht an gemeinnützige Einrichtungen.

(xity, AFP)

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