Hunderte melden sich bei Bundeswehr zum Ebola-Einsatz

Von der Leyen: "Darauf kann Deutschland stolz sein"

Gestern hatte Verteidigungsministerin von der Leyen Bundeswehr-Soldaten aufgefordert, sich freiwillig zum Ebola-Einsatz zu melden - nun ist sie selbst überrascht von der Resonanz.

by xity deutschland 2014-09-23T13:42:16+0200

Berlin - Innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Aufruf hätten sich rund 500 Freiwillige für einen Einsatz in Liberia gemeldet, sagte die Ministerin der "Bild". Die Interessenten kommen demnach aus allen Teilen der Bundeswehr.

Außerdem hätten sich viele Reservisten und sogar Zivilisten gefunden, die bereit seien, Ebola-Kranke in Liberia zu versorgen, sagte von der Leyen. Jetzt müsse geprüft werden, über welche Vorkenntnisse die Freiwilligen verfügten und wie sie schnellstmöglich fit für den Einsatz gemacht werden könnten. "Das ist ein großartiges Zeichen der Hilfsbereitschaft. Darauf kann Deutschland stolz sein", betonte die Ministerin.

In der Katastrophenregion soll medizinisches und technisches Personal der Bundeswehr helfen, eine Krankenstation aufzubauen und zu betreiben. Ihren Aufruf hatte von der Leyen vor allem an medizinisches Personal, aber auch an Techniker und Logistiker gerichtet. Für die Freiwilligen gibt es eine Schulung im Umgang mit Ebola, eine Unterrichtung über die Lage vor Ort und einen finanziellen Ausgleich.

(xity, AFP)

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