Grünen-Chefin will sich nicht allein auf SPD festlegen

Peter: Debatte über Schwarz-Grün steht auf der Agenda

Grün flirtet mit Schwarz: Die Grünen sehen nach der nächsten Bundestagswahl auch ein Zusammengehen mit CDU/CSU als Option neben einer möglichen Koalition mit der SPD.

by xity deutschland 2015-07-30T11:11:26+0200

Berlin - Die Grünen wollen sich bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr auf die SPD als einzig möglichen Koalitionspartner festlegen. "Wir haben mehrere Optionen", sagte Parteichefin Simone Peter. "Die Debatte über ein schwarz-grünes Bündnis mit CDU und CSU steht auf der Agenda", fügte sie hinzu.

Vor der Wahl 2013 blieben die Grünen bis zum Schluss auf die SPD als Wunschpartner fixiert, obwohl alle Umfragen darauf hindeuteten, dass es nicht für eine rot-grüne Mehrheit reichen wird. Viele Wähler fürchteten deshalb, ihre Stimme für die Grünen wäre verschenkt. "Wir werden nicht mehr an der Festlegung auf eine einzige Machtoption festhalten, zumal wenn sie rechnerisch nicht sehr wahrscheinlich ist", sagte Peter der "Augsburger Allgemeinen". In den Ländern bleibe die SPD aber weiterhin der favorisierte Partner.

Neben der schwarz-grünen Option wird auch die Möglichkeit eines Dreierbündnisses aus SPD, Grünen und Linken diskutiert.

(xity, AFP)

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