Gasaustritt in der Düsseldorfer Altstadt

Feuerwehr räumte mehrere Gebäude

Die Feuerwehr Düsseldorf wurde am Dienstag, 2. November 2021, zu einem Gasaustritt in die Altstadt gerufen.

by Daniel Postert 2021-11-03T11:09:06+0100

Einsatz: Gasaustritt in der Düsseldorfer Altstadt (Foto: xity)

Düsseldorf - Am Dienstagvormittag alarmierte die Netzgesellschaft Düsseldorf die Feuerwehr Düsseldorf zu einem Gasgeruch in die Altstadt. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später in der Altstadt eintrafen, ergab sich für die Feuerwehrleute folgendes Bild: In einem 4-stöckigen Mehrfamilienhaus kam es zu einer bisher unbekannten Gasausströmung im Kellerbereich Nach einer ersten Erkundung des Einsatzleiters entsendete dieser einen ersten Messtrupp zusammen mit den Mitarbeitenden der Netzgesellschaft zur Erkundung in den Kellerabgang.

Bereits nach wenigen Minuten stellten die Feuerwehrleute eine stark erhöhte Gaskonzentration im Keller fest. Daraufhin forderte der Einsatzleiter weitere Unterstützung bei der Feuerwehrleitstelle an. In der Zwischenzeit wurden auch die beiden angrenzenden Gebäude vorsorglich durch die Feuerwehr geräumt. Umsichtig ließ der Einsatzleiter einen Löschtrupp bereitstellen, der im Falle eines entzünden des Gases sofort hätte eingreifen können.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes stellten die Beschäftigten der Netzgesellschaft die Gaszufuhr zum betroffenen Bereich ab. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten die angrenzenden Wohnungen des Gebäudes. Auch hier war eine erhöhte Gaskonzentration festzustellen. Mittels Hochleistungslüfter befreite die Feuerwehr Düsseldorf das gefährliche Gas aus dem Haus. Vorsorglich mussten auch die Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler des St. Ursula Gymnasiums, die ihre Klassenräume angrenzend an die Einsatzstelle hatten, für die Zeit des Einsatzes ihre Klassenräume verlassen.

Die Lüftungsmaßnahmen stellten sich im weiteren Verlauf als sehr zeitintensiv fest, da das Gas bereits über einen längeren Zeitraum im Keller ausströmte und die alten Gemäuer das Gas gespeichert hatten. Durch die Gasausströmung wurde niemand verletzt. Nach rund drei Stunden konnten die etwa 40 Einsatzkräfte die letzten Gasreste aus dem Gebäude entfernen und zu ihren Wachen zurückkehren.

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