Die Blauzungenkrankheit greift um sich

Stadt Düsseldorf trifft Vorsorgemaßnahmen

Nach einem Fall vom Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz, greifen nun auch in Düsseldorf Sicherheitsvorkehrungen, um zu verhindern, dass sich die Tierkrankheit weiter ausbreitet.

by xity Düsseldorf 2019-01-25T01:51:11+0100

Düsseldorf trifft Vorsorge gegen die Blauzungenkrankheit (Foto: xity)

Düsseldorf - In Rheinland-Pfalz (Kreis Bad Kreuznach) wurde am 18. Januar 2019 der Ausbruch der sogenannten Blauzungenkrankheit bei Rindern amtlich festgestellt. Die Viruserkrankung wird durch Mücken übertragen, die große Distanzen zurücklegen können. Deshalb werden grundsätzlich zum Schutz vor der Ausbreitung dieser anzeigepflichtigen Tierseuche große Restriktionsgebiete von 150 Kilometern eingerichtet. Dadurch sind auch Teile von Nordrhein-Westfalen betroffen.

Nach einer Mitteilung des Landesamts für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV) vom 23. Januar 2019 ist neben vielen anderen Städten und Kreisen auch die Landeshauptstadt Düsseldorf von dem erweiterten Restriktionsgebiet betroffen. Daher greifen nun in der Landeshauptstadt Sicherheitsvorkehrungen, um zu verhindern, dass sich die Tierkrankheit weiter ausbreitet.

Für Tierhalter von Klauentieren in der Stadt Düsseldorf gilt folgendes:

- Halter von Wiederkäuerarten - also von Schafen, Rindern, Ziegen, Kameliden und Wildwiederkäuern - haben die Haltung und den Standort der Tiere, soweit noch nicht geschehen, unverzügliche dem Amt für Verbraucherschutz Düsseldorf anzuzeigen.

- Krankheitsanzeichen dieser Tiere, die einen Ausbruch der Blauzungenkrankheit befürchten lassen, sind dem Amt für Verbraucherschutz Düsseldorf unverzüglich anzuzeigen.

- Aus der Stadt Düsseldorf dürfen empfängliche Tiere nicht in restriktionsfreie Gebiete verbracht werden. Dieses gilt auch für das Verbringen von Samen, Eizellen oder Embryonen empfänglicher Tiere.

- Empfängliche Tiere dürfen innerhalb eines Sperrgebietes verbracht werden, wenn am Tag des Verbringens keine klinischen Anzeichen der Blauzungenkrankheit vorliegen und die "Tierhaltererklärung Sperrgebiet" mitgeführt wird.

- Darüber wird über eine Allgemeinverfügung die Durchführung von Impfungen gegen die Blauzungenkrankheit zugelassen.

Fragen zur Blauzungenkrankheit beantwortet das Amt für Verbraucherschutz unter der Telefonnummer 0211-8993227. Weitere Informationen sind unter anderem auf der Homepage des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW zu finden.

Impressum Copyright 2017 © Xity Online GmbH