Bombe in Köln-Klettenberg: 7200 Personen betroffen

Anlaufstelle wird im Südstadion eingerichtet

Rund 7.200 Personen sind von den Evakuierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der am heutigen Dienstag, 6. Oktober 2020, in Köln-Klettenberg gefundenen Weltkriegsbombe betroffen.

by xity nrw 2020-10-06T13:32:12+0200

Evakuierungsradius Luxemburger (Quelle: Stadt Köln)

Köln - Eine Anlaufstelle für evakuierte Anwohnerinnen und Anwohner wird im Südstadion, Zugang über Vorgebirgsglacisweg, eingerichtet. Ebenfalls ein Pendelverkehr mit KVB-Bussen vom Evakuierungsgebiet zur Anlaufstelle.

Der KVB-Pendelverkehr ist wie folgt eingerichtet: Die Busse holen die Menschen an der Ecke Sülzgürtel/Luxemburger Straße ab und bringen sie von dort direkt zur Anlaufstelle am Südstadion. Es gelten die Regeln der Corona-Schutzverordnung, das heißt: Eine textile Mund-Nase-Bedeckung ist im Bus zu tragen. Auch in der möglichen Warteschlange vor der Anlaufstelle ist der Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten und eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Das Ordnungsamt hat den ersten Klingeldurchgang begonnen. Alle Personen werden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen. Wegen des Langzeitzünders wurden zunächst alle Gebäude rund um den Fundort evakuiert. Die weitere Evakuierung des Gebietes erfolgt innen vom Fundort nach außen. Die Straßensperren rund um den Bereich werden aufgebaut. Im anschließenden zweiten Klingeldurchgang stellt das Ordnungsamt sicher, dass alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben. Evakuierungsverweigerer werden notfalls mit Zwang aus dem Bereich entfernt. Wenn alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben und die Krankentransporte abgeschlossen sind, wird das Ordnungsamt die Freigabe zur Entschärfung geben. Ein Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Weitere Informationen erhalten Betroffene beim Bürgertelefon unter 0221 / 221 -0 sowie beim Servicetelefon des Ordnungs- und Verkehrsdienst unter 0221 / 221 -320 00.

Es handelt sich um eine englische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Langzeitzünder. Die Fliegerbombe muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und in einem 500-Meter-Radius evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort.

Betroffen von der Sperrung sind auch die KVB-Linie 18 und die Buslinie 142. Der Luftraum wird kurzfristig für den Entschärfungszeitraum unterbrochen beziehungsweise gesperrt. Wegen der Straßensperrungen sollte der gesamte Bereich großräumig umfahren werden. Insbesondere ist die Luxemburger Straße zwischen Gürtel und Militärringstraße gesperrt. Wegen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich zusätzlich bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrsbetrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

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