Bericht: Rentenkommission will Beamte in gesetzliche Versicherung einbeziehen

Gremium will Empfehlungen Ende der Woche vorlegen

Die Rentenkommission der Bundesregierung schlägt einem Bericht zufolge offenbar vor, neue Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung aufzunehmen.

by xity deutschland 2020-03-22T09:34:09+0100

Bericht: Rentenkommission will Beamte in gesetzliche Versicherung einbeziehen (© 2020 AFP)

Berlin - Dabei gehe es nicht darum, dass die Beamten im Alter weniger Geld zur Verfügung haben, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) unter Berufung auf Mitglieder des Gremiums. Der Staat könnte für die Beamten eine Zusatzversorgung aufbauen, hieß es weiter.

Forderungen, die Staatsdiener in die gesetzliche Rentenversicherung zu überführen, gibt es schon länger. Die Rentenkommission soll Vorschläge für die gesetzliche Rente nach 2025 erarbeiten. Bislang ist vorgesehen, dass die Kommission Ende der Woche ihren Bericht vorlegt.

Große Einigkeit über die Rentenreformen bestehe aber nicht, schrieb die Zeitung weiter. Die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rente sähen die Kommissionsmitglieder nicht als Beitrag zur Stärkung der gesetzlichen Rente.

Die Rentenkasse profitiere davon nur so lange, bis die Beamten ihre Rente ausgezählt bekämen - dann stiegen die Kosten, weil Beamte eine höhere Lebenserwartung haben und darum länger Rente bekommen als die übrigen Rentenversicherten. Allerdings löse die Einbeziehung von Beamten ein gefühltes Gerechtigkeitsproblem der Rente.

(xity, AFP)

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