AKK verzichtet auf Kanzlerkandidatur und will bald CDU-Vorsitz abgeben

Parteichefin zieht Konsequenzen aus Thüringen-Debakel

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer will nicht Kanzlerkandidatin werden und den CDU-Vorsitz bald abgeben.

by xity deutschland 2020-02-10T08:25:23+0100

AKK verzichtet auf Kanzlerkandidatur und will bald CDU-Vorsitz abgeben (© 2020 AFP)

Berlin - Sie wolle "zum Sommer den Prozess der Kanzlerkandidatur organisieren, die Partei weiter auf die Zukunft vorbereiten und dann den Parteivorsitz abgeben", hieß es am Montag aus CDU-Kreisen. Kramp-Karrenbauer habe sich entsprechend im CDU-Präsidium geäußert.

Im Präsidium habe Kramp-Karrenbauer gesagt, dass es "ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken" gebe. Sie sei "strikt gegen eine Zusammenarbeit mit AfD und Linke", habe Kramp-Karrenbauer erklärt.

Zudem sei es für sie "offensichtlich, dass Parteivorsitz und Kanzlerschaft sowie Kanzlerkandidatur in eine Hand gehörten", hieß es. Deshalb erklärte sie demnach, dass sie keine Kanzlerkandidatur anstrebe.

(xity, AFP)

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