Research in Early Childhood

Internationale Tagung zur Reformpädagogik

Nach den Skandalen an der Odenwaldschule ist eine öffentliche Debatte um die Reformpädagogik entbrannt. Kritiker fragten, ob es pädagogische Denkfiguren gäbe, die die sexuellen Übergriffe legitimierten.

by xity nrw 2014-06-13T10:31:05+0200

Hochschule Niederrhein wirkt bei Internationaler pädagogischer Tagung mit. (xity-Foto: D. Postert)

Krefeld - Um Fragen wie diese geht es an diesem Wochenende bei der von Hochschule Niederrhein und Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn gemeinsam ausgerichteten internationalen Tagung "Research in Early Childhood Education and Social Pedagogy“.

Dabei diskutieren Wissenschaftler aus der ganzen Welt, wie der Dialog zwischen verschiedenen pädagogischen Richtungen zu einem tieferen Verständnis frühkindlicher Bildung und der Sozialpädagogik beitragen kann. Die Tagung findet vom 13. bis 14. Juni 2014, an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn stattfindet.

Dabei kommen auch alternative pädagogische Konzepte zur Sprache, etwa die von Maria Montessori, Rudolf Steiner oder Emmi Pickler. Zu den Referenten zählen unter anderem Lita Crociani-Windland von der University of the West of England, Dorothy Marlen, Trainerin und Beraterin im Bereich frühkindlicher Erziehung, und Sebastian Suggate vom Institut für Pädagogik der Universität Regensburg. Von der Hochschule Niederrhein hält Prof. Dr. Peter Schäfer eine Eröffnungsrede. Schäfer, der die Tagung mitorganisiert, lehrt am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein Familienrecht und Jugendhilferecht für Soziale Arbeit.

Neben den renommierten Wissenschaftlern sind auch zehn Studierende der Hochschule Niederrhein dabei. Unter ihnen wird Sabrina Krause als einzige Studentin einen Fachvortrag halten. Die gemeinsam durchgeführte Veranstaltung ist Teil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Alanus Hochschule und der Hochschule Niederrhein, die vor vier Jahren nach den Empfehlungen des Wissenschaftsrats geschlossen wurde.

Die Tagung findet in englischer Sprache statt. Sie behandelt eine Schnittstelle zwischen Sozialer Arbeit und Kindheitspädagogik und ist gleichermaßen für Studierende, Lehrende, ForscherInnen und PraktikerInnen interessant. Interessierte können sich unter gerhard.henseler@alanus.edu anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen unter www.alanus.edu

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