From Nothing to Maybe

Israelischer Gastkünstler stellt in Düsseldorf aus

Der israelische Künstler Avraham Eilat lebt und arbeitet zurzeit im Rahmen des Künstleraustausches zwischen Düsseldorf und Ein Hod/Haifa in einem Gastatelier des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf.

by xity Düsseldorf 2014-06-18T14:42:47+0200

Der israelische Künstler Avraham Eilat lebt und arbeitet zurzeit im Rahmen des Künstleraustausches zwischen Düsseldorf und Ein Hod/Haifa (xity-Foto: M. Völker)

Düsseldorf - "From Nothing to Maybe" kennzeichnet die Situation und die Herausforderung, der sich der israelische Künstler wiederholt bei seinen Arbeitsaufenthalten in Düsseldorf gestellt hat: eine experimentelle Situation, ein Nullpunkt als künstlerische Herausforderung, ein situationsbedingter Neuanfang, dem sich Eilat zwecks Selbstreflexion und Infragestellung unterzieht. Neue Blickwinkel und Perspektiven einzunehmen – das kennzeichnet das vielschichtige Oeuvre des Künstlers. Zeichnungen, Fotografien, Grafiken, Filme, Künstlerbücher, Collagen, Assemblagen, Objekte und Skulpturen belegen die Positionen künstlerischer Neuverortung.
In Düsseldorf entwickelte Eilat einen Werkzyklus von Collagen und Zeichnungen, der aus recycelten Verpackungen aus den Supermärkten der Umgebung des Ateliers zusammengesetzt ist. Der Künstler ließ sich von den Typografien und farbigen Gestaltungen des Verpackungsdesigns inspirieren. Er ist von den Materialien fasziniert, die mit hohem Designaufwand gestaltet werden, um letztendlich im Müll zu enden. "Was für Michelangelo die Steinbrüche von Carrara waren, sind für mich die Supermärkte der Nordstraße", so resümiert der Künstler mit einem Augenzwinkern.
Formal sind seine Arbeiten zwischen Dada und Pop-Art angesiedelt. Sie leben von typografischen Elementen, Farbwerten und stilisierten gezeichneten Figurengruppen, die in die collagierten Fundstücke hineingearbeitet sind. Die Ensembles entwickeln eine wuchernde Formsprache, die den Prozess der Gestaltung betont.
Die Ausstellung im Atelierhaus Sittarder Straße 5 wird am Freitag, 20. Juni, um 19.00 Uhr eröffnet. Weitere Besuchszeiten bestehen am Samstag, 21., und Sonntag, 22. Juni 2014, jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon 0211.5862971. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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