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«Osterholz-Scharmbeck» erscheint am Freitag - Bürgermeister stolz auf «super Werbeträger»
Osterholz-Scharmbeck ist eine typische norddeutsche Kleinstadt mit gut 30 000 Einwohnern. Und: es ist der Name einer neuen CD. Denn Osterholz-Scharmbeck ist die Heimat einer Band, die beim «Bundesvision Song Contest 2010» am 1. Oktober in Berlin beweisen will, dass auch in einer kleinen Stadt Helden geboren werden können.
Günter Grass stellt neues Buch in Göttingen vor und gibt Einblicke in seine Schreibwerkstatt
Bei der Weltpremiere hat Günter Grass sichtlich gute Laune. Das Gesicht gebräunt, der Gang aufrecht, bekleidet mit offenem Hemd und beigefarbenem Jackett, betritt der Literaturnobelpreisträger am Freitagabend den ausverkauften größten Hörsaal der Göttinger Universität.
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«Es ist ein vernachlässigtes Genre»
Der Geraer Autor Lutz Seiler («Die Zeitwaage») beklagt ein geringes Interesse für deutsche Erzählungen. «Es ist ein vernachlässigtes Genre», sagte der diesjährige Gewinner des Deutschen Erzählerpreises am Freitag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp in Erfurt. Während der Buchmarkt unnachgiebig Romane haben wolle, pflegten Lyriker ein «Nischendasein».
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Mit 70 Veranstaltungen hat sich der Umfang des Events im Vergleich zu 2009 mehr als verdoppelt
Das Hamburger Reeperbahn Festival feiert in diesem Jahr sein fünftes Jubiläum. Aus diesem Anlass wird Kulturstaatsminister Bernd Neumann das Popmusikfestival am 23. September feierlich eröffnen, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Mit 70 Veranstaltungen hat sich der Umfang des Events im Vergleich zu 2009 mehr als verdoppelt. Darüber hinaus werden 180 Künstler erwartet.
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Hildesheim wird davon als bedeutender Ort niedersächsischer Kultur profitieren
Vor der im vergangenen Jahr profanierten Hildesheimer Antoniuskirche haben der katholische Bischof Norbert Trelle und Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) am Freitag den ersten Spatenstich für das neue Dom-Museum gesetzt.
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"Und dann kann man sich in Augenhöhe verständigen, wie man das gemeinsam entwickelt"
Der Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, Philipp Oswalt, hat dem Land Sachsen-Anhalt vorgeworfen, "nicht genug mit dem Pfund Bauhaus zu wuchern". Die Akteure hier im Land müssten aufwachen und sehen, was sie hier an Potenzial hätten, das sie nicht verschenken dürften, sagte er am Freitag im Nachrichtenradio MDR info in Halle.
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Die Band protestierte in ihren Songs unter anderem gegen Ex-US-Präsident George W. Bush
Die "Vans off the Wall Music Night" macht auf ihrer Europatournee dieses Jahr auch zwei Mal in Deutschland Halt. Als Headliner konnten die US-Polit-Punker Anti-Flag gewonnen werden, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Am 23. Oktober tritt die Band in Berlin, am 24. Oktober in Münster auf.
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Christoph Maria Herbst veröffentlicht seinen ersten Roman
Schauspieler Christoph Maria Herbst ("Stromberg") ist unter die Schriftsteller gegangen. "Ich habe Anfang des Jahres auf dem ZDF-Traumschiff mitgespielt. Da habe ich eine Menge Kurioses erlebt", sagte der 44-Jährige im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp. "Es gab vieles, was ich einfach aufschreiben musste, weil ich sonst vielleicht gestorben wäre."
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"Ich weiß manchmal selbst nicht mehr, in welchem Stück ich gerade bin"
Die Regisseurin Anna Bergmann sieht in Managern für Theatermacher eine "sinnvolle" Entwicklung. "Ich sage ganz ehrlich: Ich habe viel weniger verdient, bevor Tom Stromberg meine Verträge verhandelt hat", sagte die 32-jährige Bergmann der "Süddeutschen Zeitung"
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Das Sandmandala entsteht im Rahmen der Ausstellung «Zeit für Tibet: Kunst und Weisheit Tibets»
Zwei tibetische Mönche werden vom nächsten Samstag an im Leipziger Grassi-Museum für Völkerkunde ein sogenanntes Sandmandala gestalten. Wie Claus Deimel, Direktor der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens am Donnerstag in Leipzig sagte, soll dieses aus feinem Sand gefertigte Bild als Meditationsobjekt Glück und Segen für Stadt und Land bringen.
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Der Dirigent erlitt bereits mehrere Herzinfarkte
Der Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks (BR), Mariss Jansons, muss wegen einer erneuten Operation mehrere Konzerte absagen.
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02.09.
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Kulturnachrichten
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Kurznachrichten
Postbank reduziert die Belegschaft
04.09.10 00:00 Düsseldorf: Die Postbank baut weiterhin Stellen ab. Der Chef der Postbank, Stefan Jütte, sagte der "Rheinischen Post (Samstagausgabe): "Wir wollen bis 2012 insgesamt rund 2.000 Stellen streichen. Dieses Jahr fallen rund 700 Arbeitsplätze weg." Damit sei die Postbank gut im Plan, so Jütte.
Es werde keine Kündigungen geben, statt dessen werde der Personalabbau sozialverträglich gestaltet. Jütte ist zuversichtlich, dass die Postbank auch bei einer stärkeren Übernahme durch die Deutsche Bank eine eigenständige Marke bleibt. "Wir sind als die Bank fürs Wesentliche positioniert, und als eigenständige Marke bleiben wir erhalten, auch wenn die Deutsche Bank ihren Anteil weiter aufstockt".
Mehrere Millionen Euro in Straßenbau im Saarland investiert
03.09.10 14:27 Im Saarland sind in den Jahren 2003 bis 2009 für die Erhaltung der Bundesfernstraßen in Einzelmaßnahmen mit einem Finanzvolumen größer als 5 Millionen Euro insgesamt rund 35 Millionen Euro investiert worden. Dies erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/2791) auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Für die Erhaltung der Bundesfernstraßen sind im gleichen Zeitraum in diesem Bundesland insgesamt 195,8 Millionen Euro aufgewendet worden. Rund 92 Millionen Euro sind in dieser Zeit in Bedarfsplanmaßnahmen investiert worden, heißt es weiter. Der Finanzbedarf zur Fertigstellung der bereits begonnenen Bedarfsplanprojekte betragen ab 2011 rund 40 Millionen Euro, schreibt die Regierung. (Quelle: Deutscher Bundestag)
Weniger Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2010
02.09.10 16:07 Im zweiten Quartal 2010 wurden dem Statistischen Bundesamt rund 27.400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 1,2% oder gut 300 weniger als im zweiten Quartal 2009. Knapp drei Viertel (73%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15% zwischen 35 und 39 Jahren. Fast 8% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Der Anteil der unter 18-Jährigen betrug 4%. 40% der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt. 97% der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in 3% der Fälle die Begründung für den Abbruch. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (71%) wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt. Bei 15% der Schwangerschafts abbrüche wurde das Mittel Mifegyne® bekannt. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant (rund 97%), und zwar zu 79% in gynäkologischen Praxen und zu 18% ambulant im Krankenhaus. 6% der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie nicht wohnten. (Quelle: Statistisches Bundesamt)
Vier von Zehn fürchten ärztliche Behandlungsfehler
02.09.10 09:15 Baiersbronn: Wovor fürchten sich die Deutschen bei einer Behandlung im Krankenhaus? Das sollte eine repräsentative Umfrage eines Gesundheitsmagazins mit der GfK Marktforschung ermitteln. Dominant sind Ängste vor Narkose und Behandlungsfehlern sowie die Furcht nie wieder gesund zu werden. Das zeigen die Ergebnisse der Umfrage. Vier von zehn Befragten (42,9 Prozent) sagen, es bereite ihnen am meisten Sorgen, dass es bei der Narkose Komplikationen geben könnte. Ähnlich viele (41,8 Prozent) fühlen sich unwohl bei dem Gedanken an ärztliche Kunstfehler.Rund ein Drittel fürchtet, dass sich die Beschwerden trotz der durchzuführenden Behandlung nicht bessern könnten (34,8 Prozent) oder während oder nach der Behandlung große Schmerzen ertragen zu müssen (32,8 Prozent). 25,3 Prozent plagt als Patient zweiter Klasse behandelt zu werden. Ähnlich viele (24,8%) kämpfen mit existentiellen Nöten und fürchten, längere Zeit berufsunfähig zu werden.
(xity, Apotheken Umschau)
Einzelhandelsumsatz im Juli real um 0,8% gestiegen
01.09.10 09:32 Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Juli 2010 nominal um 2,4% und real um 0,8% höher als im Juli 2009. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage. Im Vergleich zum Juni 2010 sank der Umsatz im Juli 2010 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,1% und real um 0,3%. Das Ergebnis für den Juli 2010 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Juli 2010 nominal 1,2% mehr und real 0,4% weniger um als im Juli 2009. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um 1,3% höher und real um 0,4% niedriger als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde nominal 0,1% mehr und real 0,8% weniger als im Juli 2009 umgesetzt. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Juli 2010 nominal (+ 2,9%) und real (+ 1,9%) mehr als im Vorjahresmonat umgesetzt. Dabei lagen in vier der sechs Unterbranchen die Umsätze nominal und real über den Werten des Vorjahresmonats. Von Januar bis Juli 2010 setzte der deutsche Einzelhandel nominal 1,9% und real 0,9% mehr um als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2009. (Quelle: Statistisches Bundesamt)
Zentralstelle fördert über 1.000 Schulen im Ausland
01.09.10 09:30 Erstmalig in ihrer über 40-jährigen Geschichte fördert die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes über 1.000 Schulen im Ausland. Dazu gehören die 135 Deutschen Auslands- und 870 Sprachdiplomschulen in 95 Ländern, die durch die Bundesrepublik personell und finanziell unterstützt werden. Der 1. September ist in vielen Ländern der Erde der offizielle Beginn des neuen Schuljahres. Ein wichtiger Tag auch für die ZfA, die in diesem Jahr das Netzwerk der von ihr geförderten Schulen auf über 1.000 ausweiten konnte. Neben der ZfA sind das Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austausch Dienst und der Pädagogische Austauschdienst Träger der Initiative. Ein Ziel der Partnerschulinitiative (PASCH) ist "junge Menschen inder ganzen Welt für unser Land zu gewinnen - für Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Kultur", erläutert Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle im aktuellen PASCH-Jahrbuch. Prädestiniert dazusind die von der ZfA geförderten Schulen im Ausland mit ihren rund 341.000 Schülerinnen und Schülern. Rund ein Viertel von ihnen studiert nach erfolgreichem Schulabschluss in Deutschland, entweder mit einem international anerkannten Abiturzeugnis oder mit dem Deutschen Sprachdiplom.
Erwerbstätigkeit im Juli 2010 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen
31.08.10 13:11 Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war im Juli 2010 – wie schon in den beiden Monaten zuvor – in Deutschland erneut ein Anstieg der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Im Juli 2010 waren danach 40,2 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 141.000 Personen oder 0,4% mehr als im Juli 2009. Im Mai 2010 hatte die Zahl der Erwerbstätigen um 0,2%, im Juni 2010 um 0,3% über dem Vorjahresergebnis gelegen. Im Vergleich mit dem Vormonat Juni 2010 lag die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2010 um 65.000 Personen (– 0,2%) niedriger. Ein leichter Rückgang der Erwerbstätigenzahl von Juni auf Juli ist jahreszeitlich üblich und stellt kein Anzeichen für eine Umkehr des positiven Entwicklungstrends dar. Dies unterstreicht der Blick auf die saisonbereinigten Zahlen: Nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen waren im Juli 2010 in Deutschland 40,3 Millionen Personen erwerbstätig. Gegenüber dem Vormonat Juni bedeutet dies eine saisonbereinigte Zunahme um 9.000 Personen (0,0%). (Quelle: Statistisches Bundesamt)
Des deutsche "Medizin-TÜV"
31.08.10 10:15 Baiersbronn: Professor Jürgen Windeler will den deutschen "Medizin-TÜV", das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), aus seiner "Buhmann- und Verteidigungsrolle" befreien, so der neue Instituts-Leiter. Er wird zum 1. September 2010 die Nachfolge von Professor Peter Sawicki antreten. Die schwierige Rolle des IQWiG habe mit dem rasanten Aufbau zu tun und damit, dass eine ganze Reihe von einflussreichen Personen und Institutionen im Gesundheitssystem zu wenig über die Arbeit und die Aufgaben des IQWiG gewusst hätten. "Dieses Defizit will ich baldmöglichst beheben, damit das Institut etwas souveräner auftreten kann." Die Arbeitsweise des Instituts werde auch unter ihm der "evidenzbasierten Medizin" verpflichtet sein, die Therapien nach belegbaren, "nur wirklich zuverlässigen Daten aus guten Studien beurteilt", so Windeler. Dass in Zukunft vom IQWiG schnellere Arbeit verlangt wird, indem es neue Medikamente rasch nach der Marktzulassung bewerten muss, schreckt Windeler nicht: "Die Industrie muss künftig daran interessiert sein, alle Daten auf den Tisch zu legen. Das ist im Vergleich zur jetzigen Situation ein bedeutender Fortschritt."
(Quelle: Apotheken Umschau)
Präsident Dr. H. Hellmut Koch zurückgetreten
31.08.10 09:29 München: Krankheitsbedingt ist Dr. H. Hellmut Koch vom Amt des Präsidenten der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) und von allen weiteren Ämtern und Mandaten in der Berufs- und Standespolitik zurückgetreten. Er dankte den vielen Menschen, die ihm in all diesen Jahren Vertrauen entgegengebracht und seine Arbeit unterstützt haben und bat gleichzeitig um Verständnis für seine Entscheidung. Satzungsgemäß gehen die Befugnisse des Präsidenten auf den 1. Vizepräsidenten Dr. Max Kaplan über. Dr. Klaus Ottmann ist 2. Vizepräsident. Seine Erkrankung macht dem 66-jährigen Internisten und Endokrinologen aus Nürnberg schwer zu schaffen. So sei er nun an einem Punkt angelangt, an dem "Gesundheits-, Berufs- und Standespolitik nicht mehr das Wichtigste ist". Die Zeit und die Kraft, die ihm neben all den Arztbesuchen und Therapien bleibt, will er verstärkt seiner Familie widmen, kündigte Koch an.
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