Beifahrer zog die Handbremse
Aus Verärgerung über seine Fahrerin hat ein 62-jähriger Beifahrer in München in voller Fahrt die Handbremse gezogen und so einen folgenschweren Unfall verursacht. Der Mann war mit der ein Jahr älteren Rentnerin am Mittwochabend in einem Kleinwagen unterwegs, wie die Polizei am Donnerstag berichtete. Der Mann sei mit der Frau in Streit geraten ...
SPD: Polizei ist nicht gegen getarnte Schlagstöcke vorgegangen
Die SPD-Fraktion im bayerischen Landtag hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Untätigkeit bei einem Demonstrationszug von rund 100 Neonazis am Samstag in Fürth vorgeworfen.
TK-Sprecherin: "Es gibt eine hohe Dunkelziffer"
In Bayern sind in den ersten acht Wochen dieses Jahres bereits rund 3.000 Magen-Darm-Erkrankungen durch das Norovirus gemeldet worden. Das berichtete die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI).
Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, wertetet es als positives Signal für die Christen im Land, dass mit Joachim Gauck ein bekennender Protestant Bundespräsident wird. Er sehe überhaupt kein Problem darin, dass mit dem parteilosen Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel künftig zwei ostdeutsche Protestanten die beiden höchsten Ämter im Staat bekleiden.
Rinderspacher beklagt Zugausfälle
Die SPD-Fraktion im bayerischen Landtag fordert von der Deutschen Bahn eine umfassende Winterbilanz zum Schienenverkehr im Freistaat. Einen entsprechenden Antrag wolle man im Landtag stellen, teilte die Fraktion am Dienstag in München mit. Zudem fordert sie eine bessere Vorbereitung auf die Kälteperiode im nächsten Jahr.
Produktionen aus Maastricht, Budapest, Dresden und Berlin
Das Theaterfestival "Radikal jung" präsentiert vom 21. bis 29. April am Münchner Volkstheater acht herausragende Inszenierungen von Nachwuchsregisseuren aus dem In- und Ausland. Ein Jury wählte aus mehr als 40 gesichteten Arbeiten Produktionen aus Berlin, Budapest, Dresden, Jena, Maastricht, Frankfurt am Main und München aus, wie das Volkstheater am Montag in München mitteilte.
Der frühere CSU-Vorsitzende Erwin Huber sieht den angekündigten Verzicht seines Nachfolgers Horst Seehofer auf eine feurige Aschermittwochsrede kritisch. Er halte die Zurückhaltung, die sich Seehofer wegen seiner Rolle als Interims-Staatsoberhaupt auferlegt habe, nicht für notwendig, sagte Huber dem "Straubinger Tagblatt" (Dienstagausgabe).
Die SPD-Landtagsfraktion fordert von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) mehr Einsatz für die Stärkung der direkten Demokratie auf Bundesebene. "Die Zeit ist reif", sagte der Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher am Montag in München. Die Staatsregierung müsse sich für die Einführung von Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden auf Bundesebene einsetzen.
Verluste bei CSU, SPD und FDP - Plus für Grüne, Freie Wähler und Piraten
Die etablierten Parteien in Bayern haben mit Ausnahme der Grünen im vergangenen Jahr erneut Mitglieder verloren. Dagegen konnten die jüngeren politischen Gruppierungen neue Anhänger gewinnen. So legten die Freien Wähler innerhalb eines Jahres um zwei, die Grünen sogar um rund elf Prozent zu. Einen rasanten Zuwachs verzeichnete die Piratenpartei mit einem Plus von 65 Prozent.
CSU-Präsidium unterstützt einhellig Entscheidung für Gauck
Das CSU-Präsidium unterstützt die Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten. Bei einer Telefonkonferenz des Spitzengremiums wurde die Entscheidung am Montag einhellig als gute Wahl bewertet, wie aus Teilnehmerkreisen verlautete. Gauck sei eine sehr geeignete Persönlichkeit für die Nachfolge von Christian Wulff.
Ex-Präsident Wullff ist Hauptprotagonist
Der diesjährige Rosenmontag steht ganz im Zeichen von Christian Wulff. In den deutschen Karnevalshochburgen kamen bereits am Vormittag Tausende Jecken zu den traditionellen Umzügen und feierten auf Kosten des Ex-Bundespräsidenten.