Rund 500 Beschäftigte folgten ver.di-Aufruf zur Demonstration durch die Innenstadt
Im Tarifkonflikt der Banken erhöht die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber: Am Freitag rief sie die Beschäftigten der Banken und Sparkassen in Frankfurt am Main in den Warnstreik. Insgesamt legten etwa 550 Angestellte ganztägig die Arbeit nieder und beteiligten sich an einer Demonstration durch die Innenstadt der Banken...
Zu Hauptversammlung eingeladen - Bericht: Investor will lukrative Tochter Max Bahr als Sicherheit
Dem angeschlagenen Baumarktkonzern Praktiker stehen neue Turbulenzen ins Haus: Am Freitag wurde zur ordentlichen Hauptversammlung eingeladen, wie ein Sprecher des Unternehmens im saarländischen Kirkel auf dapd-Anfrage sagte. Dort könnte Ärger drohen, wie das Magazin "Der Spiegel" vorab berichtete.
Rechtsgutachten rät "dringend" zur Wahrnehmung des Weisungsrechts gegenüber den Ländern
Der Bund sollte gegenüber den Ländern eine klare Luftverkehrsstrategie formulieren und per Weisung auch durchsetzen. Diese Auffassung vertritt der Luftfahrtrechtler Elmar Giemulla in einem Gutachten für den Bundesverband der Luftverkehrswirtschaft (BDL), das der Nachrichtenagentur dapd vorliegt.
Es geht um die Zukunft der insolventen Drogeriekette und ihrer noch 13.500 Beschäftigten
Am (heutigen) Freitag geht es um die Zukunft der insolventen Drogeriekette Schlecker und ihrer noch 13.500 Beschäftigten. Gegen Mittag soll der vorläufige Gläubigerausschuss von Schlecker in Ehingen zusammentreffen. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz wird den vertretenen Gläubigern, der Gewerkschaft ver.di und der Agentur für Arbeit dort über den Fortschritt seiner Investorengespräche berichten.
Der Leuchtmittelhersteller wird in der Stadt Wuxi nahe Shanghai ein Werk aufbauen
Die Siemens-Tochter Osram expandiert in China. Der Leuchtmittelhersteller wird in der Stadt Wuxi nahe Shanghai ein Werk aufbauen, wie Osram am Freitag in München mitteilte. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichnete das Unternehmen mit der zuständigen Behörde.
Nach bekannt gewordener derber E-Mail will Prost nicht mehr in Öffentlichkeit stehen
Nach einem Medienbericht über harsche Umgangstöne bei dem Motorölhersteller Liqui Moly will sich Geschäftsführer Ernst Prost weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückziehen. "Danach ist jetzt Schluss", sagte Prost der Nachrichtenagentur dapd am Freitag. "Ich habe unterschätzt, welche Reaktionen ich auslöse an allen Ecken und Enden."
Branche ist von "Überkapazitäten, Preisverfall, Insolvenzen und Arbeitsplatzverlust geprägt"
Der Geschäftsführer des insolventen Solarherstellers Sovello, Reiner Beutel, glaubt nicht, dass auch nur ein Produzent von Solarmodulen derzeit schwarze Zahlen schreibt. "Aktuell verdient kein Hersteller in der ganzen Welt Geld, auch nicht in Deutschland", sagte Beutel der Online-Ausgabe der "Deutschen Handwerks Zeitung". Alle Firmen verkauften aktuell unter ihren Herstellungskosten.
Der Gesamtumsatz belief sich im März dieses Jahres auf rund 6,7 Milliarden Euro
Das deutsche Baugewerbe bleibt auf Wachstumskurs. Im März dieses Jahres verbuchten die Betriebe des Bauhauptgewerbes im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt einen Auftragszuwachs um 6,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Der Gesamtumsatz belief sich im März dieses Jahres auf rund 6,7 Milliarden Euro und sank damit gegenüber März 2011 um 1,8 Prozent.
Opposition wirft ihm mangelnde Aufklärung vor - Kritik an Ausweitung der Nachtflüge in Tegel
Gut zwei Wochen nach der Absage der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens werden die Schuldzuweisungen gröβer. So warfen die Grünen am Donnerstag während im Berliner Abgeordnetenhaus dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) vor, die umfassende Aufklärung des Airport-Desasters zu verschleppen. Es sei "beschämend", dass er sich wegducke, sagte Fraktionschefin, Ramona Pop.
Suche nach einem Investor geht aber weiter
Die rund 260 Beschäftigten des insolventen Solarzellenherstellers Odersun bekommen nach einer gescheiterten Investorensuche zum 1. Juni ihre Kündigung. Die Hoffnung auf den schnellen Einstieg eines neuen Geldgebers zur Fortführung des Geschäfts habe sich nicht erfüllt, teilte Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg am Donnerstag in Frankfurt/Oder mit.
Entscheidung schon am Freitag möglich
Der deutsch-amerikanische Geschäftsmann und Milliardär Nicolas Berggruen hat offenbar Interesse an der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker. "Der einstige Karstadt-Retter ist erst vor zwei Wochen in den Investorenprozess eingestiegen", schreiben die "Stuttgarter Nachrichten". Er sei an dem gesamten Konzern interessiert und biete einen Kaufpreis zwischen 100 und 150 Millionen Euro.