Investor bietet angeblich 100 bis 150 Millionen Euro
Der Karstadt-Sanierer Nicolas Berggruen macht den Schlecker-Beschäftigten womöglich neue Hoffnung: Die Beggruen-Holdings interessiere sich für die insolvente Drogeriemarktkette, melden die "Stuttgarter Nachrichten". Der deutsch-amerikanische Investor sei erst vor zwei Wochen in den Investorenprozess eingestiegen.
Entscheidung schon am Freitag möglich
Der deutsch-amerikanische Geschäftsmann und Milliardär Nicolas Berggruen hat offenbar Interesse an der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker. "Der einstige Karstadt-Retter ist erst vor zwei Wochen in den Investorenprozess eingestiegen", schreiben die "Stuttgarter Nachrichten". Er sei an dem gesamten Konzern interessiert und biete einen Kaufpreis zwischen 100 und 150 Millionen Euro.
Unternehmen verbuchte 2011 Rekordumsatz
Nach einem Rekordumsatz 2011 erwartet der Flugzeugsitzhersteller Recaro im laufenden Jahr gebremstes Wachstum. Der Umsatz legte 2011 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 304,3 Millionen Euro zu, wie die Recaro Aircraft Seating am Donnerstag in Schwäbisch Hall mitteilte. Zudem produzierte Recaro mit 85.500 Sitzen so viele wie noch nie.
Gewerkschaft erreicht Altersteilzeitregelung und nimmt dafür Abstriche beim Gehalt in Kauf
Die bundesweit 550.000 Beschäftigten der chemischen Industrie erhalten 4,5 Prozent mehr Lohn. Darauf einigten sich die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) am Donnerstag bei ihren Tarifverhandlungen.
Mangold: TUI hat sich noch nicht auf einen Nachfolger geeinigt
Der Reisekonzern TUI hat Spekulationen über einen anstehenden Führungswechsel zurückgewiesen. TUI habe sich noch nicht auf einen Nachfolger für den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Michael Frenzel festgelegt, teilte der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Mangold am Donnerstag in Hannover mit. Frenzel sei bis Ende März 2014 als Vorstandschef bestellt.
Gesundheitskonzern bietet 3,1 Milliarden Euro
Der Gesundheitskonzern Fresenius ist bei der milliardenschweren Übernahme der Krankenhauskette Rhön-Klinikum einen wichtigen Schritt vorangekommen. Der Vorstand von Rhön-Klinikum werde seinen Aktionären empfehlen, das Übernahmeangebot anzunehmen, teilte Rhön-Klinikum am Donnerstag in Bad Neustadt an der Saale mit.
Ifo-Index fällt auf schlechtesten Wert seit Oktober 2011
Die Wirtschaft wächst, aber die Stimmung der Unternehmen ist so schlecht wie langem nicht. Erstmals seit sechs Monaten ist der Ifo-Geschäftsklimaindex zurückgegangen, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo am Donnerstag mitteilte. Vor allem die Schuldenkrise in Europa verunsichert die Unternehmen.
34-Jähriger zieht Klage zurück - Konzern befürchtete Gefahr für Beschäftigte
Der Autokonzern Daimler muss einem verurteilten Unterstützer der Terrororganisation Al-Kaida keinen neuen Arbeitsplatz anbieten. Der 34-Jährige zog am Donnerstag vor dem Landesarbeitsgericht in Stuttgart seine Klage auf Wiedereinstellung zurück. Der Lackierer und Daimler verständigten sich in einem vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich darauf, dass das Unternehmen die Gerichtskosten trägt.
"Die Reise nur zu machen, um da mal angeklopft zu haben, macht keinen Sinn"
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihr rheinland-pfälzischer Kollege Kurt Beck (beide SPD) wollen direkt in der Konzernzentrale von General Motors (GM) in Detroit für einen Erhalt der deutschen Opel-Standorte werben.
550.000 Beschäftigte bekommen 4,5 Prozent mehr Geld - Laufzeit von 19 Monaten
Im Tarifstreit der Chemiebranche haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber schneller als erwartet auf einen Abschluss geeinigt. Wie die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie am Donnerstag in Schönefeld bei Berlin mitteilten, erhalten die bundesweit 550.000 Beschäftigten der Branche über eine Laufzeit von 19 Monaten 4,5 Prozent mehr Geld.
Stellenabbau ist Bestandteil des Effizienzsteigerungsprogramms "E.on 2.0"
Deutschlands gröβter Energieversorger E.on will bis 2015 groβe Teile seines Rechnungswesens ins rumänische Cluj verlagern. Ein zweites Service Center für Personalwesen soll in Berlin entstehen. Durch die Bündelung der Funktionen würden konzernweit rund 1.200 Stellen entfallen, teilte der Konzern am Donnerstag mit.