Gesundheitskonzern bietet 3,1 Milliarden Euro
Der Gesundheitskonzern Fresenius ist bei der milliardenschweren Übernahme der Krankenhauskette Rhön-Klinikum einen wichtigen Schritt vorangekommen. Der Vorstand von Rhön-Klinikum werde seinen Aktionären empfehlen, das Übernahmeangebot anzunehmen, teilte Rhön-Klinikum am Donnerstag in Bad Neustadt an der Saale mit.
Roman Lob äuβert sich zur Konkurrenz
Roman Lob hält die russischen "Pop-Omas" der Buranowski Babuschki für groβe Konkurrenten beim Finale des Eurovision Song Contest. "Ich glaube, die werden in den Top Fünf sein. Da bin ich fest von überzeugt, weil die einfach die Leute in den Bann ziehen", sagte der deutsche Kandidat am Donnerstag in einem Interview der Nachrichtenagentur dapd in Baku.
Ifo-Index fällt auf schlechtesten Wert seit Oktober 2011
Die Wirtschaft wächst, aber die Stimmung der Unternehmen ist so schlecht wie langem nicht. Erstmals seit sechs Monaten ist der Ifo-Geschäftsklimaindex zurückgegangen, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo am Donnerstag mitteilte. Vor allem die Schuldenkrise in Europa verunsichert die Unternehmen.
34-Jähriger zieht Klage zurück - Konzern befürchtete Gefahr für Beschäftigte
Der Autokonzern Daimler muss einem verurteilten Unterstützer der Terrororganisation Al-Kaida keinen neuen Arbeitsplatz anbieten. Der 34-Jährige zog am Donnerstag vor dem Landesarbeitsgericht in Stuttgart seine Klage auf Wiedereinstellung zurück. Der Lackierer und Daimler verständigten sich in einem vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich darauf, dass das Unternehmen die Gerichtskosten trägt.
Bahn fordert mehr finanzielle Beteiligung der Vereine
Die Deutsche Bahn will die Schäden durch randalierende Fans in den Zügen eindämmen. Im Herbst soll auf einem Fangipfel nach Lösungen gesucht werden. "Wir müssen dafür sorgen, dass Fuβballfanreiseverkehr besser organisiert wird. Es kann nicht sein, dass unsere Züge und Bahnhöfe zu Schlachtfeldern gemacht werden", sagte der DB-Vorstand für Konzernsicherheit, Gerd Becht, am Donnerstag in Berlin.
Gericht ohne Zweifel an Täterschaft - 26-Jähriger beteuert Unschuld
Wegen elffachen versuchten Mordes soll ein 26 Jahre alter Mann aus Markkleeberg (Landkreis Leipzig) für neun Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Die erste Strafkammer des Landgerichts Leipzig sah es als erwiesen an, dass er im Juni vergangenen Jahres das Haus angezündet hat, in dem seine frühere Lebensgefährtin wohnte.
550.000 Beschäftigte bekommen 4,5 Prozent mehr Geld - Laufzeit von 19 Monaten
Im Tarifstreit der Chemiebranche haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber schneller als erwartet auf einen Abschluss geeinigt. Wie die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie am Donnerstag in Schönefeld bei Berlin mitteilten, erhalten die bundesweit 550.000 Beschäftigten der Branche über eine Laufzeit von 19 Monaten 4,5 Prozent mehr Geld.
Stellenabbau ist Bestandteil des Effizienzsteigerungsprogramms "E.on 2.0"
Deutschlands gröβter Energieversorger E.on will bis 2015 groβe Teile seines Rechnungswesens ins rumänische Cluj verlagern. Ein zweites Service Center für Personalwesen soll in Berlin entstehen. Durch die Bündelung der Funktionen würden konzernweit rund 1.200 Stellen entfallen, teilte der Konzern am Donnerstag mit.
Opposition: Merkel isoliert Deutschland - DAX und Euro geben weiter nach
Nach dem ergebnislosen EU-Wachstumsgipfel in Brüssel wirft die Bundestags-Opposition Kanzlerin Angela Merkel vor, mit ihrem rigiden Sparkurs Deutschland in die Isolation zu treiben. Merkel ignoriere wider besseren Wissens die dramatisch schlechte Wirtschaftslage in vielen EU-Staaten, sagte Grünen-Chef Cem Özdemir am Donnerstag.
Vodafone-Erfolg ärgert Obermann - Schlechte Zahlen überschatten Hauptversammlung
Die Deutsche Telekom will die verlorene Spitzenposition im deutschen Mobilfunk rasch vom Rivalen Vodafone zurückerobern. Telekom-Chef René Obermann sagte am Donnerstag auf der Hauptversammlung des gröβten deutschen Telekommunikationskonzerns in Köln: "Vodafone ist uns eine Nasenlänge voraus. Aber wir werden kämpfen, so lange, bis wir die Marktführerschaft wiederhaben."
Zu Prozessbeginn legt der 31-jährige Angeklagte ein Teilgeständnis ab
Ein wegen Kindesmissbrauchs angeklagter Ex-Mitarbeiter der Parkeisenbahn in der Berliner Wuhlheide hat teilweise die gegen ihn erhobenen Vorwurfe bestätigt. Er habe sich an zwei Kindern unter Ausnutzung seiner Position als Gruppenleiter vergangen, lieβ der 31-Jährige am Donnerstag zu Prozessbeginn vor dem Landgericht über seinen Anwalt mitteilen.