Die Discountsparte Penny kommt Deutschlands zweitgröβten Lebensmittelhändler Rewe teuer zu stehen. Rewe-Chef Alain Caparros sagte am Dienstag bei der Präsentation der Konzernzahlen für 2011 nach einem vorab verbreiteten Manuskript: "Es liegt noch ein längerer Weg vor uns, bis Penny in Deutschland insgesamt wieder ...
Ölpreis und Spannungen im Euroraum bleiben Risiken
Gute Vorzeichen für die deutsche Wirtschaft: Laut einer am Dienstag veröffentlichten Projektion der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird sich die Wirtschaft bis 2013 weiter erholen. Das Wachstum werde 2013 bei zwei Prozent liegen, hieβ es im OECD-Wirtschaftsausblick.
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, rechnet mit dem Aufkommen einer Parallelwährung im schuldengeplagten Griechenland. Da sich die groβe Mehrheit der Griechen gegen das Sparprogramm ausspreche, sei mit einer baldigen Einstellung der internationalen Finanzhilfen zu rechnen, sagte er am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin".
Vorstandschef zeigt sich zufrieden
Der Autovermieter Sixt hat im ersten Quartal 2012 trotz höherer Umsätze weniger Gewinn gemacht als im Vorjahreszeitraum. So stiegen die Gesamterlöse zwar um 4,5 Prozent auf 380,8 Millionen Euro, das Konzernergebnis vor Steuern lag dagegen mit 26 Millionen Euro um 6,2 Prozent unter dem um einen Einmalertrag bereinigten Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte.
Branche in einer Phase der Stagnation gesehen
Die Arbeitgeber der chemischen Industrie lehnen einen Tarifabschluss wie in der Metallbranche ab. Ein Lohnplus von 4,3 Prozent sei angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage für die Chemieindustrie nicht akzeptabel, sagte der Verhandlungsführer der Chemie-Arbeitgeber, Hans-Carsten Hansen, der in Ludwigshafen erscheinenden "Rheinpfalz" laut Vorabbericht.
Finanzmittel zur Vorbereitung genehmigt - Risiken sollen beobachtet werden
Die Essener RAG-Stiftung spielt beim geplanten Börsengang des Spezialchemiekonzerns Evonik weiter auf Zeit. Das Kuratorium genehmigte am Montag zwar die Finanzmittel zur weiteren Vorbereitung der Notierung am Aktienmarkt, wie die Stiftung mitteilte. Doch einen Termin für den seit April 2011 angestrebten Börsengang nannte sie nicht.
Setzt auf Windkraft, Wasser und Biomasse - Konzern tauft 100 Millionen Euro teueres Spezialschiff
Der künftige RWE-Chef Peter Terium will die Position des zweitgröβten deutschen Energieversorgers bei erneuerbaren Energien deutlich ausbauen. Der Manager kündigte am Montag in Bremerhaven an, der Energiekonzern wolle bis 2025 Hochsee-Windparks mit einer Gesamtkapazität von über 6.500 Megawatt errichten.
Entscheidung für die Zeit nach 2014 laut Opel-Chef Stracke noch nicht gefallen
Die Mitarbeiter von Opel in Bochum müssen weiter um ihre Jobs zittern. Die Zukunft des Werkes ist nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Karl-Friedrich Stracke weiter offen. Es gebe bislang keine Entscheidung darüber, was mit dem Standort nach 2014 passiere, sagte Stracke auf einer Betriebsversammlung am Montag in Bochum.
Abgasspezialist wieder auf Vorkrisenniveau angelangt - Unternehmen profitiert von strengeren Normen
Nach einem kräftigen Umsatz- und Ergebnisplus 2011 könnte der Abgas- und Fahrzeugheizungsspezialist Eberspächer im laufenden Jahr eine Wachstumspause einlegen. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 34 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro, wie der Geschäftsführende Gesellschafter Martin Peters am Montag in Esslingen sagte.
Bundesverkehrsminister Ramsauer will Kosten zwischen Gesellschaftern teilen
Die Gesellschafter sollen den Schaden des Berliner Flughafendesasters bezahlen: So will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) die durch die Bauverzögerungen am neuen Hauptstadtflughafen entstehenden Kosten unter ihnen aufteilen. Die Flughafengesellschaft gehöre drei Partnern: den Ländern Brandenburg und Berlin zu jeweils 37 Prozent sowie dem Bund zu 26 Prozent, sagte Ramsauer am Montag.
Deutschlands zweitgröβter Energieversorger RWE plant einen drastischen Ausbau seiner Windkraftkapazitäten. Der künftige Konzernchef Peter Terium kündigte am Montag in Bremerhaven an, der Energiekonzern wolle bis 2025 Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von über 6.500 Megawatt errichten. Auβerdem beabsichtige RWE sein Windportfolio an Land auf bis zu 5.000 Megawatt zu verdreifachen.