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Ver.di: Polizei warnte Busunternehmer vor Fahrten zu Dresden-Demo

xity deutschland | Mi. 15.02.2012 16:05 |
Die Polizei in Fürth hat nach Angaben der Gewerkschaft ver.di Busunternehmer in der Region davor gewarnt, Demonstranten zu den Protesten gegen den Neonazi-Aufmarsch in Dresden zu fahren. Als Grund seien mögliche Randale und Schäden an den Bussen angegeben worden, sagte Ulli Schneeweiß von ver.di Mittelfranken am Mittwoch in Nürnberg. Er sprach von einem "skandalösen" Vorgang.
Nürnberg (dapd-bay). Die Polizei in Fürth hat nach Angaben der Gewerkschaft ver.di Busunternehmer in der Region davor gewarnt, Demonstranten zu den Protesten gegen den Neonazi-Aufmarsch in Dresden zu fahren. Als Grund seien mögliche Randale und Schäden an den Bussen angegeben worden, sagte Ulli Schneeweiß von ver.di Mittelfranken am Mittwoch in Nürnberg. Er sprach von einem "skandalösen" Vorgang. Die Polizei habe "die Wahrnehmung unseres Grundrechtes auf Demonstrationsfreiheit gegen Nazis" behindern wollen. Das Busunternehmen, das die ver.di-Aktivisten nach Dresden bringen sollte, habe nach der Warnung den Transport mit der Begründung verweigert, es habe bereits schlechte Erfahrung mit der Beförderung von Rechtsextremisten gemacht. Die Gewerkschaft reichte Fachaufsichtsbeschwerde gegen den mittelfränkischen Polizeipräsidenten Johann Rast ein. In Dresden hatten Tausende Menschen am Montag, dem 67. Jahrestag der Zerstörung der Stadt durch alliierte Bombenangriffe, an die Opfer erinnert und gegen einen Neonazi-Aufmarsch protestiert. dapd
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