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Münchner Theaterfestival "Radikal jung" präsentier

Produktionen aus Maastricht, Budapest, Dresden und Berlin

xity deutschland | Mo. 20.02.2012 16:45 |
Das Theaterfestival "Radikal jung" präsentiert vom 21. bis 29. April am Münchner Volkstheater acht herausragende Inszenierungen von Nachwuchsregisseuren aus dem In- und Ausland. Ein Jury wählte aus mehr als 40 gesichteten Arbeiten Produktionen aus Berlin, Budapest, Dresden, Jena, Maastricht, Frankfurt am Main und München aus, wie das Volkstheater am Montag in München mitteilte.
München (dapd-bay). Das Theaterfestival "Radikal jung" präsentiert vom 21. bis 29. April am Münchner Volkstheater acht herausragende Inszenierungen von Nachwuchsregisseuren aus dem In- und Ausland. Ein Jury wählte aus mehr als 40 gesichteten Arbeiten Produktionen aus Berlin, Budapest, Dresden, Jena, Maastricht, Frankfurt am Main und München aus, wie das Volkstheater am Montag in München mitteilte. Eröffnet wird das Festival mit einer Inszenierung von Antú Romero Nunes vom Maxim Gorki Theater Berlin: "Rocco und seine Brüder" nach einem Film von Luchino Visconti. Das Staatsschauspiel Dresden gastiert mit Jan Gehlers "Tschick" nach einem Roman von Wolfgang Herrndorf, das Schauspiel Frankfurt mit Christopher Rüpings Inszenierung von "Der große Gatsby" nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald. Moritz Schönecker präsentiert seine Interpretation von Johann Wolfgang von Goethes "Faust" (Theaterhaus Jena). Der Regisseur Milo Rau ist zu Gast mit "Hate Radio", einem Projekt des International Institute of Political Murder. Der Beitrag des Münchner Volkstheaters ist in diesem Jahr Bastian Krafts Adaption des Romans "Felix Krull" nach Thomas Mann. Kraft ist bereits zum dritten Mal bei dem Festival dabei. Wie schon im vergangenen Jahr wurden erneut auch ausländische Inszenierungen eingeladen: Aus Budapest kommt "Korijolansz" nach William Shakespeare in der Regie von Csaba Polgár, aus Maastricht Ilay den Boers "This is my dad". Ziel des Festivals ist den Angaben zufolge, die neue Generation der Theatermacher zu fördern, ihre thematischen und ästhetischen Vorlieben aufzuzeigen und Perspektiven einer möglichen Theaterlandschaft von morgen vorzustellen. Neben den Aufführungen bietet "Radikal jung" ein Konzert, Podiumsdiskussionen und Gespräche mit Intendanten und Regisseuren. Im vergangenen Jahr lockte das Festival den Angaben zufolge 4.736 Zuschauer ins Volkstheater. Die Auslastung lag bei 92,4 Prozent. (http://muenchner-volkstheater.de) dapd
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