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Bayerns Innenminister von Morden des Zwickauer Terror-Trios überr

Auch das raffinierte Vorgehen der Neonazis habe er so nicht erwartet

xity deutschland | Sa. 18.02.2012 09:25 |
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann räumt ein, die Gefahren des Rechtsextremismus unterschätzt zu haben. "Brutale Gewalt gegen Ausländer war nicht auszuschließen, aber derart kaltblütig geplante Morde haben alle überrascht", sagte der CSU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung".
München (dapd-bay). Bayerns Innenminister Joachim Herrmann räumt ein, die Gefahren des Rechtsextremismus unterschätzt zu haben. "Brutale Gewalt gegen Ausländer war nicht auszuschließen, aber derart kaltblütig geplante Morde haben alle überrascht", sagte der CSU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Auch das raffinierte Vorgehen der Neonazis habe er so nicht erwartet. "Es ist absolut untypisch, dass sich die Terroristen nicht ihrer Taten rühmen. Den Tätern ist es dadurch über viele Jahre an Tatorten weit fern von ihrer ostdeutschen Heimat gelungen, die Polizei über ihre Herkunft und ihre Motive in die Irre zu führen." Mit Sorge verfolge der Minister, wie sich die Szene nach der Mordserie durch das Zwickauer Terror-Trio solidarisiere. "Die Rechtsextremisten treten dreister und aggressiver auf." Herrmann sagte weiter: "Wir müssen die mörderischen Gefahren des Rechtsextremismus noch ernster nehmen - dafür ist die Mordserie ein tragisches Lehrstück." dapd
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