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Gewerkschaft bleibt hart im Flughafen-Streik

Streikkasse gut gefüllt - Zweifel an den Zahlen von Fraport

xity deutschland | Mi. 22.02.2012 11:05 |
Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hat auch am fünften Tag des erbitterten Arbeitskampfs am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main kein Entgegenkommen im Tarifstreit signalisiert. "Im Moment ist das, was wir tun, ein voller Erfolg, und es kann auch weitergehen", sagte GdF-Bundesvorstand Markus Siebers am Mittwoch im Deutschlandfunk. Die Streikkasse reiche "ziemlich lange".
Frankfurt/Main (dapd-hes). Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hat auch am fünften Tag des erbitterten Arbeitskampfs am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main kein Entgegenkommen im Tarifstreit signalisiert. "Im Moment ist das, was wir tun, ein voller Erfolg, und es kann auch weitergehen", sagte GdF-Bundesvorstand Markus Siebers am Mittwoch im Deutschlandfunk. Die Streikkasse reiche "ziemlich lange". Die GdF will die knapp 200 Beschäftigen vom Vorfeld des Flughafens bis mindestens Freitag um 23.00 Uhr im Ausstand lassen, um beim Flughafenbetreiber Fraport eine höhere Bezahlung durchzusetzen. Derzeit gibt es keine Verhandlungen. Die Gewerkschaft bezweifelt die Angaben von Fraport, dass durch den Einsatz von Aushilfskräften immer mehr Flüge abgewickelt werden könnten, zuletzt mehr als 80 Prozent. "Unsere Zahlen belegen etwas anderes", sagte Siebers. "Die Einschnitte sind da, und sie sind sehr deutlich." Der GdF-Vorstand räumte aber ein, "dass Fraport sich sehr gut aufgestellt hat". Siebers erneuerte die Kritik der GdF am Einsatz der Aushilfen. Die Gewerkschaft sieht das als "Sicherheitsproblem". "Da können wir nur mahnen", erklärte Siebers. Der GdF-Vorstand verteidigte die Lohnforderungen und wies den Vorwurf zurück, die Ansprüche gingen zulasten der anderen Fraport-Mitarbeiter. "Wir tun das, was wir tun müssen für unsere Leute, und da muss keiner irgendetwas ausbaden", sagte Siebers. dapd
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