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zdi-Roboterwettbewerb 2011 in Wuppertal

16 Teams messen sich auf dem Campus Freudenberg

Nina Neuhaus | Di. 24.05.2011 10:20 |
Am Montag und Dienstag, 23. und 24. Mai 2011, treten insgesamt 16 Schülerteams aus 10 Städten beim 6.zdi-Roboterwettbewerb gegeneinander an. Unter dem Motto "Body Forward" müssen die Teams mit ihren selbstgebauten und programmierten Robotern 14 Aufgaben aus dem Bereich Biomedizin lösen.
Wuppertal - Sechs Wochen hatten die Schülerteams Zeit, ihre Legoroboter zu entwerfen, zu bauen und zu programmieren. Am Montag, dem ersten Wettkampftag der Robot-Games in Wuppertal, mußte dann alles ganz schnell gehen: 2,5 Minuten hatten die Teams Zeit um mit ihren Robotern die 14 Aufgaben zum Thema Biomedizin zu bewältigen. Hier mussten Knochenbrüche behandelt, bösartige Zellen zerstört oder Herzschrittmacher eingesetzt werden.

Am ersten Tag kämpften neun Schülerteams, im Alter von 10-19 Jahren, in insgesamt drei Durchläufen gegeneinander. Zusätzlich zu dem bekannten Parcours gab es in diesem Jahr eine geheime Zusatzaufgabe. "Mit dieser Aufgabe möchten wir die spontane Programmierleistung der Teams testen. Im letzten Jahr hatten wir leider ein Team dabei, das seinen Roboter nicht ganz eigenständig programmiert hat. Das möchten wir in Zukunft vermeiden", erläuterte Rainer Hagedorn von der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (zdi).

"Wir haben die Jungs ein bisschen auf Trab gebracht!"

Sarah Wegmann und Martina Jochem von der Gesamtschule Langerfeld aus Wuppertal haben zum ersten Mal bei dem Wettbewerb mitgemacht. "Wir haben uns in unserem Technikkurs mit dem Thema Robotik beschäftigt und fanden das total spannend. Deshalb haben wir beschlossen, auch an dem Wettbewerb teilzunehmen. Wir haben uns immer nachmittags getroffen und an unserem Roboter gearbeitet. Die Teamarbeit hat gut funktioniert und wir haben die Jungs ein bisschen auf Trab gebracht", erzählten die beiden Neuntklässlerinnen vom Team "LanGErTEC".

Und das hat offensitlich auch sehr gut funktioniert: Die Gesamtschule Langerfeld gewann den regionalen Vorentscheid am Montag und darf nun zum Finale nach Düsseldorf fahren. Das zweite Team aus Wuppertal, die "rObONOObz" vom CDG konnten sich den vierten Platz sichern. Am Dienstag hat ein weiteres Team die Chance, sich für das Finale zu qualifizieren.

In diesem Jahr gibt es erstmalig einen eigenen Mädchenwettbewerb - Die Robot-Performances

Die beiden Mädchen aus dem Langerfelderteam sind leider noch ein seltener Anblick auf diesem Wettbewerb - die meisten Teams bestehen vorwiegend aus Jungen. "Um dem entgegenzuwirken haben wir in diesem Jahr erstmalig auch einen eigenen Mädchenwettbewerb veranstaltet. Bei der Robot-Performance sollen die Mädchen ihre Roboter auf einer selbstgestalteten Bühne zum tanzen bringen", erklärte Rainer Hagedorn.

20 Teams werden im Finale in Düsseldorf gegeneinander antreten

Insgesamt nehmen in diesem Jahr 136 Teams, davon 36 reine Mädchenteams, aus ganz NRW teil. Die Vorentscheide finden an acht verschiedenen Standorten statt. Die 20 Finalisten treten dann am 2. Juli 2011 in Düsseldorf gegeneinander an.

Die Gewinner haben die Möglichkeit, bei nationalen und internationalen Wettbewerben, wie z.B. der FIRST LEGO League, mitzumachen. In den vergangenen Jahren waren die zdi-Teams bis hin zu den Weltmeisterschaften in Asien und Amerika sehr erfolgreich.

Die Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW

Ziel der Landesinitiative ist, Kindern und Jugendlichen technische Themen durch spielerischen Umgang schon früh nahezubringen. Um das zu erreichen, soll das praktische technische Angebot in Kindergärten, Schulen und an Hochschulen gefördert werden. Dafür bringt zdi in den Regionen Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik in den zdi-Zentren zusammen. Hier sollen nachhaltige Strukturen für die wirkungsvolle Förderung des technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchses vor Ort geschaffen werden. Zur Zeit gibt es 31 zdi-Zentren in ganz Deutschland. Weitere Informationen zu zdi finden Sie hier.
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