Die Suche nach freien Ausbildungsplätzen ist über eine einzige Börse jetzt im gesamten Bundesgebiet möglich. Umgekehrt können Unternehmen ab sofort deutschlandweit nach geeigneten Bewerbern Ausschau halten. "Auch Jugendliche, die sich für einen ganz bestimmten Beruf interessieren, haben jetzt viel bessere Chancen, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden - und wenn nicht vor der Haustür, dann vielleicht in einer anderen Stadt", so IHK-Geschäftsführer Clemens Urbanek in Düsseldorf. "Selbst diejenigen, die es nach "Tapetenwechsel" verlangt, können jetzt leichter woanders eine Stelle finden."
Jugendliche könnten wie bisher direkt auf ein bereits vorhandenes Lehrstellenangebot antworten. Sie könnten aber auch ein Profil anlegen und erhielten dann per E-Mail Nachricht, sobald ein passendes Lehrstellenangebot vorhanden sei. Dann müssten sie nur noch den Betrieb kontaktieren. Bewerber könnten ihr Profil aber auch freigeben und Bewerbungsunterlagen hochladen, so dass Unternehmen mit ihnen direkt Kontakt aufnehmen könnten. Die Lehrstellenbörse biete darüber hinaus viel nützliche Informationen für Jugendliche zum Start in die Berufsausbildung - zum Beispiel Steckbriefe zu rund 270 Berufen.
Selbstverständlich könnten auch die Anbieter von freien Ausbildungsplätzen in der IHK-Lehrstellenbörse nach geeigneten Kandidaten suchen. Über ein spezielles "Matching-Tool" könnten sie ihre Lehrstellenangebote mit den Ausbildungswünschen der Jugendlichen abgleichen. Die geeignetsten Kandidaten werden danach ermittelt und nach dem Grad der Übereinstimmung benannt. Sofern diese ihre Bewerbungsunterlagen hochgeladen hätten, würden diese den Unternehmen ebenfalls angezeigt. So könnten potenzielle Arbeitgeber sich schneller einen ersten Eindruck verschaffen und ihre Wunschkandidaten persönlich ansprechen.
Weiterer Service für Unternehmen: Die IHK-Lehrstellenbörse sei mit der Internetseite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) verlinkt, so dass Betriebe sofort online Zugang zu allen Ausbildungsordnungen erhielten.